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„Bonifatiushaus“ wurde zur „Katholischen Akademie des Bistums Fulda“

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Von: Bertram Lenz

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Akademieleiter Gunter Geiger
Akademieleiter Gunter Geiger © Lenz

Das Bonifatiushaus in der Neuenberger Straße 3-5 in Fulda ist seit Langem als (Weiter)-Bildungsstätte mit hohem Anspruch weit über die Grenzen des Bistums und der Region hinaus bekannt.

Fulda Seit 1. Januar firmiert die Einrichtung als „Katholische Akademie des Bistums Fulda“ wie deren Leiter Gunter Geiger im Gespräch mit FULDA AKTUELL erläutert.

„Um die drei inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte des Bistums – Pastoral, Bildung und Kultur – mit Leben erfüllen zu können, sind neue Strukturen geschaffen worden“, so Geiger. In der Tradition des 1954 gegründeten Bonifatiushauses sei man bestrebt, in einer zunehmend pluraler und komplexer werdenden Welt und Gesellschaft einen Ort des Dialogs und des Austauschs zu bieten. Geiger: „Hier sollen Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft und unabhängig von ihrem persönlichen Bekenntnis Raum und Orientierung finden“. Die Angebote, die die „Katholische Akademie des Bistums Fulda“ mache, sollten dazu anregen, in Dialog mit der Gesellschaft zu treten „und aus dem Glauben heraus diese mit zu gestalten“. Dazu gehöre auch, sich herausfordernden Fragen zu stellen, eigenes Handeln zu reflektieren und interdisziplinären Prozessen Raum zugeben.

Wichtige Themen

Im Zusammenhang mit dem „Tag der Pflege“ und eingebettet in die „Woche für das Leben 2022“ ist am 4. Mai ab 18 Uhr ein Akademieabend „Pflege und Betreuung bei Menschen mit Demenz“ geplant, gedacht für Angehörige und Interessierte. Zuvor gibt es von 9 bis 16 Uhr einen Praxis-Workshop „Validation bei Menschen mit Demenz“. Die kleine Reihe beschließt am 13. Mai von 9 bis 14 Uhr ein Praxisseminar, das sich mit dem Thema „Recht haben = eine Stimme haben: Aktuelle rechtliche Fragen der Personalführung in der Pflege“ auseinandersetzt.

„Politische Bildung und Medienbildung ,nach Corona‘“ist eine Fachtagung am 11. und 12. Mai tituliert. Daran beteiligt ist neben der „Katholischen Akademie des Bistums Fulda“ die „Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke“ (AKSB), die „Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz“ und die „LPR – Medienanstalt Hessen“.

Abschließend weist Geiger auf die dreitägige Veranstaltung „Deutsche aus Russland in der öffentlichen Wahrnehmung“ vom 13. bis 15. Juni hin. Diese sei nicht zuletzt wegen des Ukrainekrieges höchst aktuell.

Informationen und Anmeldung bei der „Katholischen Akademie des Bistums Fulda“, Neuenberger Straße 3-5, Telefonnummer 0661/8398-0, per Fax an 0661/8398-136 oder auch per E-Mail an katholische. akademie@bistum-fulda.de.

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