Mit Optimismus im Wahlkampfendspurt

Der hessische CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Volker Bouffier (links) im Gespräch mit „Fulda aktuell“-Redaktionsleiter Bertram Lenz.  
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Der hessische CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Volker Bouffier (links) im Gespräch mit „Fulda aktuell“-Redaktionsleiter Bertram Lenz.  

Die Barockstadt Fulda, genauer der Uniplatz, war am frühen Donnerstagabend einmal mehr das Ziel von Volker Bouffier. Diesmal allerdings nicht in dessen Eigenschaft als hessischer Ministerpräsident, sondern als Vorsitzender der CDU Hessen. Kurz vor dem kommenden Wahlsonntag war Bouffier Gast der „Mittelstands- und Wirtschaftsunion Kreisverband Fulda“ (MIT) und des CDU-Bezirksverbandes Osthessen.

Fulda. Im Interview hatte Bouffier vor Kurzem den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet nach dem dritten „Triell“ als „überzeugend und beherzt“ bezeichnet. Laschet habe gezeigt, dass der Trend für die CDU zunehme und die Wahl noch nicht entschieden sei. „Es wird ein beinharter Schlussspurt, keine Frage.“ Bouffier hatte zugleich die SPD dafür kritisiert, sich im Wahlkampf hinter ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zu verstecken.

Am Rande der Veranstaltung stand der CDU-Landeschef am Donnerstag unserer Zeitung gerne wieder für ein Gespräch zur Verfügung. Dabei ging es – kurz vor dem entscheidenden Wahlsonntag – unter anderem um die Gefühle, die ihn in dieser finalen Phase bewegen und darum, welches Ergebnis der 69-Jährige am Abend des 26. September erwartet.

Dabei zeigte sich Bouffier durchaus optimistisch: „Es wird auch auf diesen letzten Metern einen harten Kampf, und es wird ein knappes Ergebnis werden, bei dem die CDU die Nase vorn haben wird“. Hessens CDU-Landeschef sprach von einem „außergewöhnlichen Wahlkampf“. Nun gelte es, die noch unentschlossenen Wähler zu überzeugen, ihre Stimme den Christdemokraten zu geben.

Zugleich erkundigte sich Bouffier bei „Fulda aktuell“-Redaktionsleiter Bertram Lenz nach den Ergebnissen der Vollversammlung der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz, die bis Donnerstag traditionell in Fulda getagt hatte.

Neben Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld als CDU-Bezirksvorsitzender und dem „MIT“-Kreisvorsitzenden Jürgen Diener stellten sich die beiden Wahlkreiskandidaten vor: Michael Brand für den Wahlkreis 174 (Fulda/Lauterbach) und Wilhelm Gebhard aus Wanfried, der sich im Wahlkreis 169 (Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg) bewirbt. Zur Unterhaltung spielte die „Trachtenkapelle Elters“ auf.

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