Bündnis gegen Rassismus

Diese Buttons werden in Fulda verteilt
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Diese Buttons werden in Fulda verteilt

Button-Aktion von „Partnerschaft für Demokratie“ in Fulda

Fulda. Der „Internationale Tag gegen Rassismus“ wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Er geht zurück auf das Massaker von Sharpeville Südafrika) und soll immer an das Ideal der Menschenrechte erinnern, diese fördern und schützen.

Auch in Deutschland, auch in Fulda gibt es Rassismus in verbaler und körperlicher Gewalt, Ausgrenzung, Benachteiligung, auf Aufklebern, in lockeren Sprüchen und Witzen, offen und versteckt. Wir wollen sowohl den Betroffenen von rassistischer Gewalt ein Gesicht geben, aber auch den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die Rassismus entschieden ablehnen.

Die bei der Stadt Fulda angesiedelte Fach- und Koordinierungsstelle der „Partnerschaft für Demokratie“, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird, koordiniert ein breites Bündnis aus über 20 Gruppierungen, darunter „Fulda stellt sich quer“, „Omas gegen Rechts“, mehrere Fraktion der Stadtverordnetenversammlung, „DAFKS Kontakt“, „Bündnis mittendrin!“, „DGB“, Frauenbüro, „Fridays for future Fulda“, „Fuldaer Afrikaverein“, „Pulse of Europe“, „ATTAC“, die „Aidshilfe Fulda“ und „VDSIS“.

Auch dem „Citymarketing Fulda“ ist es wichtig, dass bei allen Einschränkungen durch die Corona-Verordnungen trotzdem möglichst viele Menschen Gesicht zeigen und Farbe bekennen können. So werden ab 10. März Buttons mit dem Slogan: „Fulda zusammen gegen Rassismus – 100 Menschenwürde“ verteilt.

„Da aber die Möglichkeiten zu Begegnungen reduziert sind, sollen auch auf andere Weise viele Menschen zusammengeführt werden. So kann jede und jeder mit dem Button oder mit einem ausgedruckten Plakat, das man unter www.demokratie-fulda.de downloaden kann, ein Selfie erstellen, das dann auf www.demokratie-fulda.de in einer Bildergalerie veröffentlicht wird“, so das „Citymarketing“

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. So können auch eigene Plakate erstellt werden oder Gruppen- beziehungsweise Familienselfies eingesendet werden; auch Videos mit einem Bekenntnis gegen Rassismus oder dem Bericht einer Erfahrung von Rassismus werden gerne in die Bildergalerie mit aufgenommen. Und damit alles nicht nur virtuell sichtbar wird, ist für den 20. März auf dem Universitätsplatz von 10 bis 14 Uhr eine Veranstaltung geplant, bei der alle eingesendeten Fotos in A4-Format aufgehängt werden und bei der noch die Möglichkeit besteht, direkt Fotos zu erstellen und aufzuhängen.

Auch mit dem Hashtag #FuldagegenRassismus können Menschen ein Zeichen setzen und sich zu Toleranz und Vielfalt in unserer Stadt bekennen.

Rund um dieses Großprojekt mit der Botschaft „Fulda zeigt Gesicht“ soll es weitere Aktionen und Veranstaltungen gegen Rassismus geben.

Weitere Informationen gibt es auf www.demokratie-fulda.de im Internet.

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