Mit Bürgerbeteiligung

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Osthessen. Erste Runde der Veranstaltungen zu "Sued.Link" ist abgeschlossen. Jetzt werden gesammelten Vorschläge gesichtet.

Osthessen. Unter großer Beteiligung von Bürgern und Gemeinden hat "TenneT" die erste Runde der Informa-tions- und Dialogveranstaltungen zur Gleichstromverbindung "SuedLink" abgeschlossen. Auf 22 Informationsmärkten in fünf Bundesländern hat "TenneT" seit Ende März das Projekt und einen ersten Vorschlag für einen möglichen Trassenkorridor von Wilster nach Grafenrheinfeld vorgestellt. Insgesamt über 6.000 Besucher informierten sich bei den Informationsmärkten im persönlichen Gespräch mit den Planungs-, Technik- und Umweltexperten des SuedLink-Projektteams und erarbeiteten gemeinsam mit den Experten alternative Trassenkorridorverläufe.

In detaillierten Ge-sprächsprotokollen und Beteiligungsformularen wurden über 2.200 räumliche Hinweise und Vor-schläge zu Alternativen gesammelt. "Die konstruktive Atmosphäre und die vielen Hinweise, die wir vor Ort bei den Infomärkten erhalten haben, bestätigen uns darin, auch in Zukunft auf eine starke Bürgerbeteiligung zu setzen", sagte Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH. "Wir wollen das SuedLink-Projekt transparent planen und gemeinsam mit den Menschen gestalten." Es sei das Ziel von TenneT, über die breite Beteiligung der Bürger Akzeptanz für die Stromverbindung zu schaffen und zu einer guten Planung für SuedLink zu kommen.

Die auf den Infomärkten eingesammelten sowie per Post, Telefon oder E-Mail eingegangenen Hinweise und Alternativvorschläge werden nun von TenneTs Genehmigungs- und Planungsexper-ten gesichtet. Bei jedem Hinweis und Vorschlag wird geprüft, ob dadurch der erste Vorschlag des Trassenkorridors verändert werden kann und welche alternativen Korridorführungen für die An-tragstellung auf Bundesfachplanung entwickelt werden können. Die Ergebnisse dieser Prüfung wird "TenneT" im Laufe des Sommers auf mehreren Veranstaltungen vorstellen.

Darüber hinaus werden alle Stellungnahmen und Hinweise transparent dokumentiert und an die Bundesnetzagentur als verantwortlicher Planungsbehörde übergeben. Damit ist sichergestellt, dass sämtliche vor Beginn des formalen Genehmigungsverfahrens eingegangenen Hinweise und Positionen von Bürgern, Gemeinden und Behörden in das formale Verfahren einfließen können. Erst in diesem Verfahren wird der Trassenkorridor festgelegt werden.

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