Bürgerbus für die "Point-Alpha-Gemeinde" Rasdorf

Bei der Fahrzeugübernahme in Wiesbaden, von links: Alois Schwalbach,  Reiner Doll, Sophia Hahn,  Bürgermeister Jürgen Hahn und Werner Scheuch.

Fahrzeug kann ab Januar kommenden Jahres eingesetzt werden / Großes ehrenamtliches Engagement im Vorfeld  

Rasdorf - Die Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf und die Vereinsgemeinschaft Rasdorf hatten sich im April um einen Bürgerbus beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung beworben. Nachdem die Bewerbung vom Ministerium grundsätzlich positiv bewertet wurde, erfolgte die Aufforderung, durch die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ ein Konzept für den Betrieb eines Bürgerbusses vorzulegen.

Ein Vertreter von „Miteinander in Hessen“ stellte das Förderprogramm den Mitgliedsvereinen der Vereinsgemeinschaft und sozial engagierten Gruppen vor. Spontan bildete sich aus den Anwesenden die Ehrenamtsgruppe „Bürgerbus Rasdorf“ und erarbeitete unter Federführung des damaligen Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft Rasdorf Oswald Schöpf und Bürgermeister Jürgen Hahn ein Betriebskonzept.

Anfang November ging der Bewilligungsbescheid für den Bürgerbus bei der  Gemeinde  ein. Vor Kurzem nun konnten Werner Scheuch als Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Rasdorf, Alois Schwalbach vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Rasdorf, Reiner Doll vom Männergesangverein Rasdorf und Sophia Hahn von der Ehrenamtsgruppe Flüchtlingsbetreuung sowie Bürgermeister Jürgen Hahn den Bürgerbus in Wiesbaden vor der Staatskanzlei übernehmen.

Bürgermeister  Hahn bedankte sich beim Land Hessen für die kostenlose Zurverfügungstellung des Fahrzeugs. Besonders bei der Landesstiftung für die Unterstützung von der Antragsstellung bis zur Fahrzeugübergabe. Mit dem Bürgerbus werden künftig für Vereine und Ehrenamtliche sowie für mobilitätseingeschränkte Personen Möglichkeiten geschaffen, die bisher nicht möglich waren. Weiterhin trägt er zur Erleichterung der Vereinsarbeit, hier insbesondere der Jugendarbeit bei.

Ein ganz besonderer Dank galt jedoch allen Ehrenamtlichen, die sich bereits im Rahmen der Antragstellung für das Projekt engagiert hatten und bei denen, die schon ihre Unterstützung als ehrenamtlicher Fahrer oder zur Koordinationsunterstützung zugesagt haben. Das Projekt sei somit auf einem sehr guten Weg. Jetzt müsse es mit Leben gefüllt werden.

Der Bürgerbus wird ab Januar 2019  für Arzt- und Krankenhausbesuche, Einkaufsfahrten, Fahrten zu Seniorenveranstaltungen und zur Unterstützung der Vereins- und Jugendarbeit eingesetzt. Zudem muss der Bürgerbus immer von Ehrenamtlichen, die keine Vergütung beziehungsweise Aufwandsentschädigung erhalten dürfen, gefahren werden. In der Startphase werden zunächst an zwei Tagen pro Woche Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen angeboten. Zu allen anderen Zeiten kann der Bus von Vereinen und Ehrenamtsgruppen genutzt werden.

Wer den Bus in Anspruch nehmen möchte, muss sich bei der Gemeindeverwaltung Rasdorf,  Marie-Luise van Thiel, Telefon 06651/960110, per E-Mail unter m-l.vanthiel@rasdorf.de, anmelden oder persönlich in der Gemeindeverwaltung Rasdorf zu den Öffnungszeiten vorsprechen. Die Nutzung des Bürgerbusses ist grundsätzlich kostenlos. Lediglich für verschiedene Vereinsnutzungen wie.  Ausflugsfahrten ist ein Entgelt zu entrichten. Das komplette Angebot mit den unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten wird zum Start des Bürgerbusses Mitte Januar 2019 im "Rasdorfer Wochenspiegel" veröffentlicht.

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