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Bürgerbusse bald auch in osthessischen Gemeinden unterwegs

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Übergabe in Rüsselsheim unter anderem an Vertreter aus Rasdorf, Großenlüder, Hofbieber, Grebenhain und Feldatal

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1 / 4Der Bürgerbus für die Gemeinde Rasdorf
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2 / 4Der Bürgerbus für die Gemeinde Großenlüder, hier Vertreter des Vereins "Miteinander-Füreinander"
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3 / 4Der Bürgerbus für die Gemeinde Hofbieber, hier die Stiftung "Kommunales Netzwerk Hofbieber"
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4 / 4Der Bürgerbus für die Gemeinde Grebenhain, hier der Verein „Bürger für Bürger“

Wiesbaden/Fulda - In Hessen rollen 20 neue Bürgerbusse: Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, übergaben in Rüsselsheim 20 Fahrzeuge an hessische Kommunen und Initiativen. Unterwegs sind sie demnächst unter anderem in Feldatal, Grebenhain, Großenlüder und Hofbieber.

„Bürgerbusse halten Menschen mobil und stärken das Miteinander. ‚Bürger fahren Bürger‘ ist eine gelungene Initiative“, lobten Al-Wazir und Wintermeyer unisono. „Bürgerbusse sind eine wichtige Ergänzung zum regulären Nahverkehrsangebot“, sagte Al-Wazir. „Gerade älteren Menschen ermöglichen sie den Besuch von Ärzten, Apotheken und Geschäften, die sie in fußläufiger Entfernung nicht mehr finden. Aber ihr Wert geht weit über die Mobilität hinaus. Ein Bürgerbus ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Vehikel, um bürgerschaftliches Engagement und Zusammenhalt zu fördern. Ich freue mich sehr, dass es überall in Hessen viele Menschen gibt, die dabei mitmachen.“

Das Bürgerbus-Programm ist ein Baustein der Offensive „Land hat Zukunft“, mit der die Landesregierung die Attraktivität der ländlichen Regionen sichert. Betrieben werden sie meist von Vereinen, am Steuer sitzen ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer. Hessen unterstützt solche Initiativen im Haushalt 2018 und 2019 mit insgesamt 2,4 Millionen Euro. Das reicht für bis zu 60 Fahrzeuge, die über einen Rahmenvertrag mit dem hessischen Hersteller "Opel" beschafft werden.

„Hessen ist unsere Heimat. Daher freuen wir uns sehr darüber, dass das Land auf Opel setzt und wir so bei diesem tollen Projekt dabei sein können“, sagte "Opel"-Deutschland-Chef Jürgen Keller. „Mobilität auch in Regionen zu ermöglichen, in denen es keinen ausgeprägten ÖPNV gibt, passt hervorragend zu unserem Markenversprechen ‚Die Zukunft gehört allen‘“.

Initiativen, Gruppen, Vereine und Kommunen, die sich mit dem Gedanken tragen einen Bürgerbus zu starten, können sich über die Webseite der Landesstiftung www.miteinander-in-hessen.de zur Aufnahme in das Förderprogramm anmelden.

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