Bürgermeister von Eiterfeld, Hünfeld und Schenklengsfeld fordern Nachtfahrverbot für Lkw

Die drei Gemeinden fordern ein Nachtfahrverbot für den Lkw-Durchgangsverkehr über 7,5 Tonnen.

Hünfeld/ Eiterfeld/ Schenklengsfeld - Aufgrund der massiven Zunahme des Schwerlastverkehrs auf den Landesstraßen 3171 und 3172 hat Eiterfelds Bürgermeister Hermann- Josef Scheich auch stellvertretend für seine Kollegen Stefan Schwenk, Hünfeld und Stefan Gensler, Schenklengsfeld jetzt beim Regierungspräsidium Kassel ein Nachtfahrverbot für den Lkw-Durchgangsverkehr über 7,5 Tonnen auf den Landesstraßen 3171 und 3172 beginnend ab der Einmündung in die Bundesstraße 84 bei Hünfeld bis zur Einmündung in die Bundesstraße 62 bei Philippsthal und Malkomes beantragt.

Begründet wird der Antrag damit, dass seit der Öffnung des Werra-Kombi-Terminals in Röhrigshof (Gemeinde Philippsthal) sowie der Ansiedlung der Speditionen „Hermes“ und „Schenker“ in Friedewald der Schwerlastverkehr auf den Landesstraßen 3171 und 3172 erheblich zugenommen hat. So wurden durch Anwohner sogar am gesetzlichen Feiertag, 3. Oktober, zwischen 1 und 3.40 Uhr nachts 35 Lkw gezählt. Die Lkw-Fahrer nutzen die L3171 und umgehen so die längere Autobahnfahrt in Richtung Fulda, das Kirchheimer und Hattenbacher Dreieck sowie die Lkw-Maut auf der Autobahn.

Die Anwohner an den Landesstraßen 3171 und L 3172 in den Ortslagen von Fürsteneck, Eiterfeld, Leimbach und Betzenrod in der Marktgemeinde Eiterfeld sowie im Stadtteil Roßbach der Stadt Hünfeld und in den Ortsteilen Unterweisenborn, Schenklengsfeld und Malkomes der Gemeinde Schenklengsfeld klagen über erhebliche Störungen der Nachtruhe und ihres gesundheitlichen Befindens, da sie durch den starken Lkw-Verkehr in der Nacht aus dem Schlaf geweckt werden.

Wie Eiterfelds Bürgermeister erläutert, war der Antrag an das Regierungspräsidium Kassel zu richten, da das Nachtfahrverbot die Landkreise Fulda und Hersfeld- Rotenburg gleichermaßen betreffen würde. Abschließend teilt das Eiterfelder Gemeindeoberhaupt mit, dass die betroffenen Bürger an den beiden Landstraßen der Entscheidung des Regierungspräsidiums mit großen Erwartungen entgegensehen.

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