Bürgermeister gaben Startschuss für Umbau des Kegelspielhauses

Hünfeld. Den offiziellen Startschuss für den Umbau des Kegelspielhauses haben jetzt die vier Bürgermeister der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft

Hünfeld.Den offiziellen Startschuss für den Umbau des Kegelspielhauses haben jetzt die vier Bürgermeister der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel gegeben. Bis Oktober nächsten Jahres sollen insgesamt rund eine Million Euro investiert werden. Finanziert wird das Vorhaben aus Mitteln des Förderprogramms Stadtumbau West, Stadtumbau in Hessen sowie Mittel des europäischen Strukturförderfonds (EFRE) und Eigenmittel der beteiligten Kommunen.

Wie die vier Bürgermeister, Dr. Eberhard Fennel, Hünfeld, Alexander Hohmann, Burghaun, Hermann Trabert, Nüsttal, und Berthold Körbel, Rasdorf, in Hünfeld mitteilten, sind bereits Aufträge in einer Größenordnung von rund 460.000 Euro an Firmen in der Region vergeben. Neben den Abbruch, den Rohbau- und Elektroinstallationsarbeiten betrifft dies auch die Gewerke Aufzugbau, Fenster sowie Heizung, Lüftung und Sanitär.

Gegenwärtig ist in dem Gebäude bereits die Touristische Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel untergebracht, der neben den vier Kommunen der Arbeitsgemeinschaft auch Eiterfeld, Haunetal und Geisa angehören. Zum Jahresende 2013 soll auch das gemeinsame Finanzwesen der vier Kommunen Einzug halten. Dazu wird gegenwärtig in einer Arbeitsgruppe der beteiligten Kommunen eine Abstimmung über die künftige Soft- und Hardware getroffen. Die vier Kommunen werden jeweils Mitarbeiter abordnen, um das Finanz- und Kassenwesen zu bearbeiten. Jede der Kommunen behält ihren eigenen Haushalt und damit uneingeschränkte Gestaltungsmöglichkeit. Durch den gemeinsamen Personaleinsatz und die gemeinsame Hard- und Softwarelösung sollen jedoch Effizienzgewinne und Qualitätsverbesserungen entstehen, von denen die vier Bürgermeister auch eine Kosteneinsparung erwarten.

Weiterhin ist geplant, in dem Gebäude das Hünfelder Stadtarchiv unterzubringen. Mittelfristiges Ziel ist der Aufbau eines interkommunalen Archivs. Dort werden dann die gesetzlichen Anforderungen an die Aufbewahrungsfristen von Akten gemeinsam bearbeitet und andere Archivalien katalogisiert und gesichert. Auch Ortsgericht und Schiedsmannsollen dort untergebracht werden. Weiterhin sollen in dem Gebäude Service- und Beratungsstellen der Region zusammengefasst und gebündelt werden, um den Besuchern kurze Wege zu ermöglichen. Dazu wurden bereits Gespräche mit der Caritas, dem VdK und Drogenberatungsstellen geführt. Auch der Hünfelder Partnerschaftsverein wird in dem Gebäude als Mieter Räumlichkeiten erhalten.

Das Gebäude soll barrierefrei gestaltet werden, um auch Gehbehinderten, Rollstuhlfahrern oder Mütter mit Kinderwagen einen uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen. Dazu ist der Einbau eines Aufzuges in dem insgesamt viergeschossigen Gebäude geplant. Die Zeit in den zurückliegenden Monaten war genutzt worden, um gemeinsam mit dem Architektenbüro Trapp und Wagner sowie dem verantwortlichen Mitarbeiter Ingo Rancke die Pläne auszuarbeiten und ein möglichst zukunftsgerichtetes Raum- und Nutzungskonzept zu entwickeln. Auch die im vergangenen Jahr neu eingerichtete Touristinfo wird dabei erheblich verändert. Im Anschluss an den Foyer-Bereich soll ein mit einer Glasfassade offen gestaltetes Service-Büro eingerichtet werden, das Gastbetrieben und Touristen als Anlaufstelle dienen wird.

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