Bundespolizei Hünfeld: Ein starkes Team für schwere Fälle

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Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Hünfelder Bundespolizei unterstützt Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt/Main 

Hünfeld - Beamte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main haben mit einer unterstellten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Hünfelder Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Limburg zwei Wohnungen in Selters (Taunus) durchsucht. Dabei konnten sie den per Haftbefehl gesuchten Hauptbeschuldigten festnehmen und umfangreiches Beweismaterial sicherstellen.

Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Bandendiebstahls richtet sich hauptsächlich gegen zwei 30- und 43-jährige Deutsche. Die beiden sollen, zusammen mit weiteren, den Ermittlern bekannten Beschuldigten, mindestens sechs Fahrausweisautomaten an Bahnhöfen im Bereich Selters und Limburg aufgebrochen und dabei über 14.000 Euro erbeutet haben. Darüber hinaus verursachten sie einen Sachschaden von über 207.000 Euro.

Diese erfolgreiche Verhaftung ist nur einer von zahlreichen gemeinsamen Einsätzen der ermittlungsführenden Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main und der Hünfelder Bereitschaftspolizei. Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main, Polizeidirektor Dr. Jan-Peter Germann lobte die eingesetzten Einheiten: „Ein koordinierter Einsatz starker und eingespielter Partner bringt den Erfolg auch bei schwierigen Fällen. Die Partnerschaft mit der Hünfelder Bundespolizei ist seit langen Jahren eine verlässliche Größe bei unseren Ermittlungsverfahren.“

Bereits zwei Tage später wurde dies erneut unter Beweis gestellt. Es gelang wieder ein erfolgreicher gemeinsamer Schlag, diesmal gegen eine Schleuserbande. Kräfte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main, der Bundespolizeiabteilung Hünfeld, der Bundeszollverwaltung unter Koordinierung des Hauptzollamtes Gießen sowie der Steuerfahndungsstelle des Finanzamtes Wiesbaden durchsuchten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt zeitgleich sechs Objekte im Großraum Frankfurt am Main sowie drei Baustellen in Nord- und Süddeutschland. Neben der Durchsuchung von Wohnungen und Geschäfts-räumen wurde auch ein Haftbefehl gegen einen der Hauptbeschuldigten vollstreckt.

Der Verhaftete, ein 48-jähriger serbischer Staatsangehöriger, soll als Kopf einer Bande in Serbien Arbeiter für eine in Deutschland ansässige Baufirma rekrutiert und deren Schleusung nach Deutschland organisiert haben. Darüber hinaus soll er die Geschleusten mit gefälschten kroatischen Personalausweisen ausgestattet haben.

Die Unterstützung in diesem Ermittlungsverfahren war bereits der sechste Verstärkungseinsatz dieser Art im laufenden Monat für die Hünfelder Abteilung. Dies zeigt ganz deutlich, dass auch die Bundesbereitschaftspolizei umfänglich und erfolgreich in die Kriminalitätsbekämpfung der Bundespolizei eingebunden ist.

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