Bundespolizei spendet für Muskelkranke

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Die Bundespolizei in Hünfeld hat eine Spende an die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke übergeben.

Hünfeld. Traditionell veranstaltet die Bundespolizeiabteilung Hünfeld einen alljährlichen ökumenischen Standortgottesdienst für ihre Beschäftigen und Ehemaligen. Zusätzlich werden die Angehörigen und Hinterbliebenen von verstorbenen Mitarbeitern eingeladen. Aufgrund mehrerer Todesfälle mit Bezug zu den Dienststellen in Hünfeld und Kassel, wurde 2014 dieser Gottesdienst erstmalig gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Kassel gefeiert.

In diesem Gottesdienst soll den Mitarbeitern der Bundespolizei die Gelegenheit gegeben werden, einen Moment inne zu halten, den verstorbenen Kolleginnen und Kollegen zu gedenken, aber auch für Gesundheit und verletzungsfreie Einsätze zu bitten.

Die bei den Gottesdiensten gesammelte Kollekte wird üblicherweise einer mildtätigen Organisation mit lokalem Bezug gespendet. Dieses Jahr allerdings fiel die Entscheidung auf die "Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke" (DGM). Aufgrund der Betroffenheit über die akute und unheilbare Muskelerkrankung eines Kollegen, wurde die Kollekte sogar durch eine zusätzliche Spende der Kollegen der Einsatzhundertschaft auf 1.040 Euro erhöht.

Diesen Betrag übergab Polizeihauptkommissar Jürgen Bohl in Vertretung des Abteilungsführers der Bundespolizeiabteilung Hünfeld dem Bundesgeschäftsführer der "DGM", Herrn Horst Ganter.

Die "DGM" ist die größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen in Deutschland und fördert finanziell unter anderem die Weitererforschung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und hilft Betroffenen und Angehörigen bei der Bewältigung der Krankheit.

Die ALS zählt zu den neurodegenerativen Erkrankungen. Sie schreitet innerhalb weniger Jahre schnell und unaufhaltsam voran. Bis heute gibt es keine Heilung, die Ursache ist weitgehend unbekannt. Die Erkrankung beginnt im Erwachsenenalter, meist zwischen dem 40. - 70. Lebensjahr. Die Verläufe sind unterschiedlich im Hinblick auf die Geschwindigkeit des Voranschreitens und die Reihenfolge der Symptome und Funktionsverluste. In Deutschland sind ungefähr 6.000 Menschen von dieser Krankheit betroffen.

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