Bundestagswahl: Wählen ist ein Privileg

Klartext von Redaktionsvolontärin Martina Lewinski
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Klartext von Redaktionsvolontärin Martina Lewinski

Klartext von Redaktionsvolontärin Martina Lewinski.

Am 26. September findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Dieses Jahr war der Wahlkampf voller Skandale, Social Media- und TV-Debatten und wenig Programm – so hatte man das Gefühl. Dennoch sollte man sich die Zeit nehmen, um sich die Wahlprogramme durchzulesen und für sich selbst genau abzuwägen was genau man von der nächsten Kanzlerin oder dem nächsten Kanzler erwartet. Selbst Kanzlerin Angela Merkel mischte sich in der letzten Bundestagsdebatte der Legislaturperiode überraschend deutlich in den Wahlkampf ein.

Doch viele fragen sich immer noch: Warum sollte ich wählen gehen?

Ganz einfach: Weil es ein Privileg ist. Nur das Volk kann seine Vertreterinnen und Vertreter entsenden. Dank Artikel 20 des Grundgesetzes kann jede und jeder Wahlberechtigte aktiv an der Demokratie mitwirken. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich, deshalb sollte man sein Recht auf Mitbestimmung über die Volksvertretung nutzen. Und da zählt jede Stimme, denn die Entscheidung, wer das Land regiert, kann von wenigen Stimmen abhängen — im Zweifel genau von meiner Stimme.

Mein persönlich größter Antrieb ist es, zu verhindern, dass extremistische Strömungen einen größeren Einfluss auf unsere Gesellschaft und die Politik bekommen. Eine hohe Wahlbeteiligung kann das verhindern.

Und weil auch viele noch denken, dass Nichtwählen ein Protest wäre – so funktioniert das nicht. Die Stimme des Nichtwählers fällt einfach unter den Tisch. Also lieber wählen und eine Partei klar den anderen vorziehen.

Außerdem möchte ich nicht, dass andere für mich entscheiden, wer Deutschland vertritt. Wenn ich also mitentscheiden möchte, muss ich wählen gehen.

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