Plädoyer für Ehrenamt: Ministerin von der Leyen in Fulda

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Diskussion am frühen Mittwochabend mit Vertretern von Hilfsorganisationen im "Deutschen Feuerwehr-Museum"

Fulda - Nichts ging mehr am späten Mittwochnachmittag im "Deutschen Feuerwehr-Museum" Fulda: Auf Einladung des heimischen CDU-Wahlkreisabgeordneten Michael Brand weilte dort Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für gut eine Stunde, um gemeinsam mit Vertretern von Hilfsorganisationen zu diskutieren.

Die Veranstaltung, der etwa 220 Gäste beiwohnten,  stand unter dem Titel „Im Einsatz für Schutz und Sicherheit - im Dialog mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Ehrenamt". Zu Beginn legten vier Angehörige von Feuerwehr und Rettungsdiensten in kurzen Statements die wichtigsten Themen ihrer Arbeit dar, bevor die Ministerin in ihrer Rede auf diese und weitere Schutz- und Sicherheitsaspekte einging.

Das Ehrenamt beziehungsweise dessen Rolle in der Gesellschaft spielte dabei eine wichtige Rolle. Die Anliegen wurden vorgetragen von Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes (MHD), Professor Dr. Martin Hessmann, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Fulda, Stefan Merten, Geschäftsführer des Kreisverbandes Fulda des Technischen Hilfswerkes  (THW), und von Jason Freeman, Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes.  Von der Leyen versprach, sich um alle Anliegen kümmern zu wollen und als Anregungen mit nach Berlin zu nehmen. So auch den Punkt von Schulungen der Katastrophenhelfer bei Terrorangriffen und die Implementierung des neuen Notfall-Sanitätsgesetzes. Sehr viel Beifall bekam die Ministerin für ihre Aussage, dass die Angehörigen der Bundeswehr nicht nur Respekt und Anerkennung für ihren Einsatz verdienten, sondern auch bestens ausgerüstet sein müssten.

Anschließend schlug sie einen Bogen zu ihrer Meinung nach wichtigsten Institution in der Gesellschaft, zur Familie, und schloss mit einem Appell, warum am 24. September das Kreuz bei der CDU gemacht werden solle: "Wir haben so viele Beschäftigte wie nie und die Jugendarbeitslosigkeit besiegt. Löhne und sogar Renten steigen wieder. 2005 waren wir der kranke Mann in Europa, heute ist Deutschland Stabilisator und Motor zugleich."

Zu Beginn hatte sich die Ministerin beeindruckt gezeigt vom Deutschen Feuerwehr-Museum, das ihr dessen Leiter Rolf Schamberger kurz vorstellte. "Das ist eine beeindruckende Veranstaltung in einem faszinierenden Rahmen", betonte sie. Ihr Besuch sei zugleich eine Premiere, "und da komme ich aus dem Staunen und Gucken nicht heraus". Vor dem Museum war sie unter anderem begrüßt worden von James J. Harkins und dessen Frau, der auf der Wasserkuppe als US-Verbindungsoffizier tätig gewesen war. Als von der Leyen nach gut einer Stunde wieder ihre Limousine bestieg, mit einem gut gefüllten "Fuldaer Rucksack" von Michael Brand als Proviant, wollten mehrere Gäste ein "Selfie" mit der Ministerin machen. Eine Bitte, der diese gerne nachkam.

Am Donnerstag kommt Spahn

Was den Wahlkampf angeht, so vertritt  CDU-Mann Brand die Überzeugung, dass nicht Slogans wichtig seien, sondern das direkte Gespräch. Aus diesem Grunde lädt er auch für den morgigen Donnerstag ein, wenn ein gemeinsamer Gang mit seinem Parteifreund Jens Spahn durch Fulda ansteht. Dann werden die beiden Bundestagsabgeordneten ab 9.45 Uhr zum Gespräch zur Verfügung stehen. Start ist am Info-Stand am Uniplatz.  Dann geht es kreuz und quer durch die Fußgängerzone; unter anderem  steht der Besuch auf dem Bauernmarkt vor der Stadtpfarrkirche an.

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