Bunt und tolerant: Ausstellung gegen Rechtsextremismus eröffnet

1 von 23
2 von 23
3 von 23
4 von 23
5 von 23
6 von 23
7 von 23
8 von 23

Am gestrigen Montag wurde die Ausstellung Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen  eröffnet.

Fulda - „Rechtsextremismus ist ganz real“, sagte Simon Schüler von der „Friedrich-Ebert-Stiftung“ bei der Ausstellungseröffnung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“. Er war es, der diese Ausstellung nach Fulda gebracht hat: „Weil der Rechtsextremismus weit in die Gesellschaft rein reicht.“ Die Ausstellung greife verschiedene Punkte auf, um über das Thema aufzuklären.

Mit 16 Aufstellern zu verschiedenen Punkten zum Thema wie beispielsweise „Rechtsextremes Weltbild“, „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ und „Frauen in der rechten Szene“ werden die Besucher aufgeklärt. Aber auch das Thema Demokratie ist Teil der Ausstellung. „Die richtige Aufklärung zum Thema Rechtsextremismus ist sehr wichtig“, sagte Philipp Ebert von „Fulda stellt sich quer“. Diese wichtige Aufklärung sei in seiner Schulzeit nicht ausreichend gewesen. „Einige meiner Mitschüler gehören heute der AfD an oder haben sich noch rechteren Gruppierungen angeschlossen“, so Ebert. Auch die hessische Landtagsabgeordnete Sabine Waschke freute sich über die Ausstellung. „Für mich gehört die AfD noch mit dazu“, bemerkte sie. Rechtsextremismus sei ein wichtiges Thema, auch in Fulda gebe es ein Problem.

Die Ausstellung ist bis zum 18. Mai an drei Schulen zu sehen:

• 30. April bis 4. Mai Biebertalschule

• 7. bis 11. Mai Rabanus-Maurus-Schule

•14. bis 18. Mai Richard-Müller-Schule

„Wir freuen uns, dass sich die Schulen für diese Ausstellung interessieren“, so Martin Uebelacker von „Fulda stellt sich quer“. Mit der neuen Kampagne „Ich bin Fulda – weltoffen, bunt und tolerant“ möchte der Verein für ein offenes Weltbild werben „gegen Rechtsextremismus“. Der Politikwissenschaftler Manuel Glittenberg erläuterte in einem Vortrag die Hintergründe des Rechtsextremismuses und der Ausstellung. „Der Rechtsextremismus hat eine Modernisierung durchlebt“, so Glittenberg. Rechtsextreme Gruppierungen definieren sich laut Glittenberg nicht mehr nur durch stumpfe Parolen, sondern auch durch soziales Engagement, wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe für Kinder bestimmter Personengruppen.

Alle weiteren Informationen gibt es unter www.fes.de/hessen .

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Nach dem Großbrand in Neuswarts: Zusammenhalt trotz des Schocks

Offener Brief von Tanns Bürgermeister Mario Dänner und Ortsvorsteher Erwin Dänner / Massive Kritik an "Gaffern und Einsatztouristen"
Nach dem Großbrand in Neuswarts: Zusammenhalt trotz des Schocks

Osthessens Polizei warnt vor Gefahren in der Erntezeit

Eine sachgerechte Ladungssicherung ist im Sinne aller Verkehrsteilnehmer ein unbedingtes Muss
Osthessens Polizei warnt vor Gefahren in der Erntezeit

Sehr gelungener Handwerkermarkt im Hünfelder "Mediana"

Die Bewohner der Seniorenresidenz in Hünfeld und viele Gäste erfreuten sich an Selbstgemachtem und an einem bunten Programm
Sehr gelungener Handwerkermarkt im Hünfelder "Mediana"

Schüsse aus Schreckschusswaffe: Mann bedroht Angestellte in Lauterbacher Tankstelle

Tatzeit: Dienstagabend gegen 23.15 Uhr / Unbekannter hatte sich zuvor unflätig verhalten und war des Geländes verwiesen worden 
Schüsse aus Schreckschusswaffe: Mann bedroht Angestellte in Lauterbacher Tankstelle

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.