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Busverkehr erneut lahmgelegt

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Die unangekndigten Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di, die seit Beginn der Woche den ffentlichen Personennahverkehr im Bundesland Hessen

Die unangekndigten Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di, die seit Beginn der Woche den ffentlichen Personennahverkehr im Bundesland Hessen gestrt haben, beeintrchtigenheute auchden Busverkehr in Osthessen. Betroffen sind die Linien der in der Stadtregion Fulda und im Bergwinkel/Schlchtern.Seit dem frhen Morgen luft der Streik der Busfahrer, der nach Auskunft der Gewerkschaft ver.di den ganzen Tag andauern soll. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Gewerkschaft auf dem Rcken der Fahrgste ihre berzogenen Forderungen durchzusetzen versucht, kritisiert Dipl.-Ing. Thomas Lang, Leiter der WAG-Verkehrsbetriebe, den unangekndigten Ausstand, der den Stadtbusverkehr Fulda bereits zum zweiten Male trifft.Vom Warnstreik betroffen sind neben dem Linienbusverkehr in der Stadtregion Fulda im Linienbndel Bergwinkel die Stdte Bad Soden-Salmnster, Schlchtern und Steinau an der Strae sowie die Gemeinde Sinntal.Gerade bei dem kalten und schneereichen Winterwetter, das aktuell herrscht, ist dieser unangekndigte Warnstreik eine absolute Rcksichtslosigkeit und unverantwortlich gegenber den Fahrgsten. Glcklicherweise wurde durch den schneebedingten Schulausfall bereits gestern der gesamte Schlerverkehr in Stadt und Landkreis Fulda abgesagt. So sind hier immerhin die Kinder und ihre Eltern von den Auswirkungen des Streiks heute verschont geblieben, sagt Thomas Lang, der sich ausdrcklich bei den Pendlern entschuldigt, die aufgrund der Gewerkschafts-Aktion heute nicht befrdert werden knnen. Dieser Warnstreik ist ganz sicher nicht der richtige Weg, mit den Arbeitgebern eine Einigung ber die knftige Gestaltung der Tarifvertrge zu finden!, ist der Leiter der WAG-Verkehrsbetriebe berzeugt und verweist auf das Angebot des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer (LHO). Dieser hat eine Lohnsteigerung von vier Prozent fr 26 Monate, Verbesserungen bei den Pausenregelungen, Entschdigungen und eine Begrenzung fr geteilte Dienste sowie eine Vereinbarung ber eine fixe Grundvergtung deutlich ber dem Niveau der jngsten Tarifabschlsse von ver.di mit den Busunternehmern in Rheinland-Pfalz und dem hessischen Transport- und Verkehrsgewerbe angeboten. Der LHO hat die Gewerkschaftsvertreter aufgefordert, ber den vorgeschlagenen Kompromiss weiter zu verhandeln; er verurteilt die unangekndigten und berflssigen Streiks im ffentlichen Personennahverkehr.Fr kurzfristige Informationen zum Streik, seinen Auswirkungen und seinem Ende haben die WAG-Verkehrsbetriebe eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 0661 12-375 gibt es aktuelle Ausknfte.

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