CDU, SPD und FDP stehen hinter Bad Salzschlirfs Bürgermeister Kübel

Mara und Matthias Kübel (im Vordergrund) gemeinsam mit den Vertretern der Bad Salzschlirfer Ortsverbände von CDU, SPD und FDP

Verwaltungschef des osthessischen Kurortes soll seine Arbeit in einer zweiten  Amtszeit fortführen / "Überparteilicher, kooperativer Kurs"

Bad Salzschlirf - In einer gemeinsamen Sitzung haben sich am Donnerstag die Bad Salzschlirfer Ortsverbände von CDU, SPD, FDP für die Wiederwahl des Amtsinhabers Matthias Kübel als Bürgermeister ausgesprochen. Damit kann Kübel eine breite Mehrheit der örtlichen politischen Akteure hinter sich vereinen, um seinen erfolgreichen, überparteilichen Kurs der letzten Jahre fortsetzen zu können.

Kübel habe bewiesen, dass es ihm darauf ankomme, sachorientiert, transparent, parteiübergreifend und ausschließlich an den Interessen des Kurortes orientiert zu arbeiten.

Ein Bürgermeister sollte gerade angesichts der Herausforderungen Bad Salzschlirfs nicht nur von einer Fraktion abhängig sein, unterstreicht Fraktionsvorsitzende Steffen Blum (CDU). Es sei wichtig, sich für Impulse aus einem Unterstützerkreis zu öffnen, der die örtliche Bevölkerung und wirtschaftliche Interessenlage in allen Facetten abdecke. „Dies ist nur mit einer Allianz unterschiedlicher politischer Akteure denkbar“, so der Bad Salzschlirfer Gemeindevertreter weiter.

Für die Lösung der Aufgaben der neuen Amtsperiode bedarf der künftige Bürgermeister auch einer tatsächlichen Mehrheit in der Gemeindevertretung. "Auf die Mehrheit der Stimmen von SPD und CDU kann Kübel mit uns bauen", betont Siegfried Gedig, Fraktionsvorsitzender der SPD.

 In seiner Nominierungsansprache zog Kübel eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. Diese sei zunächst von Aufräumarbeiten geprägt gewesen, die weit umfassender als erwartet ausfallen mussten. Schwierige Herausforderungen des Ortes wie beispielsweise das Konsolidierungsprogramm des Haushaltes, die Sanierungsmaßnahmen der gemeindlichen Infrastruktur oder die Ausweisung von Bauplätzen und der Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes seien erfolgreich gemeistert worden. Kübel unterstrich, dass die Gemeindevertreter alle wesentlichen Entscheidungen mit Einstimmigkeit getroffen hätten. Dabei habe sein überparteilicher, kooperativer Kurs eine entscheidende Rolle gespielt. Für die angestrebte zweite Amtszeit könnten nun noch stärker Impulse für die Zukunft des Ortes gesetzt werden, unterstrich Kübel: „Die Basis ist bereitet.“

Er sieht vier Kernthemen, die die Entwicklung Bad Salzschlirfs in den kommenden sechs Jahren bestimmen werden: Förderung von Kur, Tourismus und Gewerbe mit dem Megathema Thermenneubau, Erneuerung aller relevanten Infrastrukturen, effiziente Verwaltung und solide Finanzen sowie die „generationengerechte“ Kommune. Die Einzelheiten wolle Kübel den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Wochen des Wahlkampfs vorstellen. Gegenstand des Treffens waren neben der inhaltlichen Ausrichtung des gemeinsamen Wahlkampfs auch die dazu geplanten Veranstaltungen und Aktionen.

Der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Bad Salzschlirf-Großenlüder, Hanns- Karl Madelung, betont, dass sich Bürgermeister Kübel bislang vehement für die Belange des Kurortes eingesetzt habe. Gleichzeitig kündigte er an, mit Kübel inhaltlich um bestmögliche Lösungen ringen zu wollen, um beispielsweise vor dem Hintergrund der neusten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Grundsteuer die Bürgerinnen und Bürger nicht zu belasten.

"Der amtierende Rathauschef hat sich, gerade weil er einer Vielzahl von unangenehmen und für die Bürgerinnen und Bürger auch schmerzhaften Themen nicht aus dem Weg gegangen ist Anerkennung erworben“, so der Vorsitzende des CDU- Gemeindeverbandes Herbert Post. „Dies ist gelungen, weil er Probleme offen anspricht, transparent macht und sachgerechte, zukunftsweisende Lösungen erarbeitet“, ergänzt Adelheid Eurich für den SPD- Gemeindeverband in Bad Salzschlirf.

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