FDP-Chef zu Gast: Christian Lindner unterstützt Liberale in Fulda

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Am heutigen Mittwochmittag sprach der FDP-Vorsitzende Christian Lindner im Kolpinghaus in Fulda.

Von Martina Lewinski

Fulda - „Wir sind die Alternative für Demokraten“, rief Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, am heutigen Mittwoch, im „Kolpinghaus Fulda“. Am 28. Oktober, stehen die Landtagwahlen an, aus diesem Grund besuchte Parteichef Lindner die hessischen Liberalen, um sie im Wahlkampf zu unterstützen. Er sprach über Migration, Digitalisierung, Wirtschaft und Bildung.

Außerdem habe der Bundesvorsitzende der FDP kein Verständnis für die aktuelle Lage in Berlin und äußerte „wir haben genug Probleme und da sollte man sich nicht wochenlang mit dem Verfassungsschutzpräsidenten befassen“. Allerdings sei ihm das Thema Datenschutzverordnung sehr wichtig und er wolle die Privatheit der Wähler schützen, jedoch „ohne unnötig viel Bürokratie“. Bezüglich der Aussage „Migration ist die Mutter aller Probleme“, des Vorsitzenden der CDU, Horst Seehofer, zur Flüchtlingspolitik, äußerte sich Lindner wie folgt: „Migration ist nicht die Mutter aller Probleme, sondern, das mangelnde Management ist der Grund der Migrations-Probleme.“ Er kritisierte das Abschiebeverfahren von Ämtern: „Menschen, die sich Mühe geben, sich in Deutschland zu integrieren, ihre Kinder in die Schule schicken und selbst arbeiten gehen, werden abgeschoben, weil sie für Ämter eher greifbar sind als jene die untertauchen.“ Das seien die Falschen die das Land verlassen müssen.

Danach bezog Lindner Stellung zu den Themen Wirtschaftsentwicklung, Digitalisierung, Fachkräftemangel und dem Dieselfahrverbot. Gerade das Thema Bildung müsse in Deutschland mehr Aufmerksamkeit bekommen. „Wir sind Vize-Weltmeister im Thema Steuern aber bei der Bildung sind wir Mittelmaß. Es muss zu einer Bildungswende kommen und zwar angefangen von der Kindertagesstätte bis hin zur Hochschule“, so Lindner. Er setzt auf mehr Bildungsqualität in Kitas, verstärkte Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und mehr Unterstützung für Erzieher. „Wir wollen den Einzelnen durch bessere Bildung stärken, durch mehr Investitionen in digitale Bildung und Lehrerausbildungen“, sagte Lindner abschließend.

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