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Christina Hufeisen und die Kreuzkirche: „Ihre Aufgabe war ihre Berufung“

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Beim Abschiedsgottesdienst: Jugendpfarrer Maximilian Weber-Weigelt, Julia Nöthel, Christina Hufeisen, Kirchenvorsteher Marcus Winkler und Pfarrer Stefan Bürger
Beim Abschiedsgottesdienst: Jugendpfarrer Maximilian Weber-Weigelt, Julia Nöthel, Christina Hufeisen, Kirchenvorsteher Marcus Winkler und Pfarrer Stefan Bürger © Pfannemüller

Weil sie mit ihrer Familie nach Hamburg zieht, nahm Christina Hufeisen am Wochenende in einem Gottesdienst Abschied von der Fuldaer Kreuzkirche. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Stefan Bürger die Arbeit der Gemeindereferentin: „Man hat gemerkt, dass ihre Aufgabe für Christina Hufeisen eine Berufung war!“

Fulda Die Diakonin war dreieinhalb Jahre lang gemeinsam mit Julia Nöthel für die Kinder- und Jugendarbeit an der Kreuzkirche zuständig, hat abwechselnd mit Pfarrer Bürger den Konfirmandenunterricht gestaltet, Krabbelgottesdienste mit Familien gefeiert und Schulungen für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit angeboten.

„Wir sind sehr dankbar für die Zeit mit Christina Hufeisen,“ sagte Pfarrer Bürger. Gemeindereferentin Julia Nöthel werde ab März vorübergehend die halbe Stelle von Christina Hufeisen mit übernehmen, bis diese wieder besetzt sei, kündigte der Kreuzkirchenpfarrer an.

Eine der Aufgaben der Gemeindereferentin war die Wuselkirche, ein Krabbelgottesdienst für kleine Kinder, mit Gesang, Gebet und biblischen Geschichten. „Die andächtige Stille, wenn die Glocken läuten und alle Kinder mit großen Augen das Auspacken der Schatzkiste verfolgen, wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben,“ so die 39-jährige.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Julia Nöthel hat sie Schulungen für Teamer angeboten und einen Luthertag für Kinder durchgeführt. Insbesondere die Freizeiten mit Konfirmanden werden der Gemeindereferentin in guter Erinnerung bleiben. „Gemeinsam mit den Konfis beim Klettern über sich hinaus wachsen, Pizza backen und Andachten feiern hat mir richtig viel Spaß gemacht,“ erinnert sich Hufeisen.

Zwei Jahre lang hat die Corona-Pandemie den Berufsalltag der Gemeindereferentin auf den Kopf gestellt. „Anstatt mit den Familien einmal im Monat Wuselkirche zu feiern, haben wir uns auf Spielplätzen getroffen, Videos gedreht und Weihnachts- und Ostertüten verteilt,“ berichtet sie. Fulda werde sie als Stadt der kurzen Wege vermissen. „Ich nehme die Erinnerung an ein aktives, generationsübergreifendes Gemeindeleben in der Kreuzkirche mit, in das ich eigene Ideen einbringen und viele neue Impulse mitnehmen konnte.“

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