Sinkende Einnahmen

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Die Vorstandsmitglieder des Vereins "City-Marketing Hünfeld"

Sinkende Einnahmen

Hünfeld. In gespannter Erwartung, ob nicht doch in letzter Minute ein Einspruch gegen den im Rahmen des „Frühlingsmarktes“ geplanten verkaufsoffenen Sonntag erfolgen würde, ist am Donnerstagabend die Mitgliederversammlung des Vereins „City-Marketing Hünfeld“ im Kolpinghaus über die Bühne gegangen. Den Anwesenden stand noch das Beispiel von Eiterfeld vor Augen, wo ebenfalls der „Frühjahrsmarkt“ mit verkaufsoffenem Sonntag abgesagt wurde. Grund war eine Klage von Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung Fulda (KAB) und Ver.di Hessen, die dagegen Widerspruch eingelegt hatten. Der Vorstand um Vorsitzenden Markus Vogt lobte im Bemühen um den „verkaufsoffenen Sonntag" die sehr gute Vor- und Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen bei der Stadt Hünfeld. Nicht dabei werde ein Teil des Lebensmittelhandels sein, dafür aber das Industriegebiet, da der Radius sich auf 2,5 Kilometer erstrecke. Kritisiert wurde von den Anwesenden das Verhalten von „KAB“ und „Ver.di“, da solche Märkte wichtig gerade für kleinere Städte und Gemeinden seien. Im Gegenzug müsste dann auch an Sonntagen ein Bestellen im Internet unmöglich gemacht werden, was technisch machbar sei. Die von Vogt vorgestellten Planungen für das Jahr 2017 sehen neben dem Frühlingsmarkt die „Mainight“ am 5. Mai mit verkaufsoffenem Abend, die „Lange Nacht“ am 7. Juli (ebenfalls mit verkaufsoffenem Abend), das „Gaalbernfest“ vom 25. bis 28. August (ohne verkaufsoffenen Sonntag), die „Hünfelder Landpartie“ am 1. Oktober (mit verkaufsoffenem Sonntag), den „Martinsmarkt“ am 11. und 12. November (mit verkaufsoffenem Sonntag) und den Adventsmarkt „Hünfelder Winter“ vom 1. bis 3. Dezember vor. Einen „Kinderaktionstag“ wird es zumindest in diesem Jahr nicht geben. Vorsitzender Vogt begründete dies unter anderem mit dem sehr hohen Engagement, das besonders die Vorstandsmitglieder gezeigt hätten, während von den Mitgliedern eher wenig gekommen wäre. Überlegungen, die Veranstaltung nicht im Bürgerpark, sondern in der Innenstadt durchzuführen, seien wegen des höheren Aufwandes und der damit einhergehenden höheren Kosten verworfen worden. Gerade das letztgenannte Argument dürfte die Anwesenden überzeugt haben, denn Kassenwart Werner Becker zeichnete nicht unbedingt ein rosiges Bild der Finanzen. „Gesunkenen Einnahmen stehen Ausgaben gegenüber, die erneut gestiegen sind“, betonte er. Ziel müsse sein, die Einnahmen zu steigern und die Ausgaben möglichst stabil zu halten. Das vorläufige betriebswirtschaftliche Ergebnis beläuft sich für 2016 auf minus 4.816 Euro. Verluste eingefahren haben insbesondere die „Mainight“, die „Hünfelder Landpartie“ und die „Lange Nacht“. Zudem müsse eine Nachzahlung in Höhe von 4000 Euro an die Künstlersozialkasse entrichtet werden. Ein Teil sei bereits erledigt, der Rest könne in Raten abgeleistet werden. Bevor Tobias Fladung, der gemeinsam mit Angelika Will die Kasse geprüft und alles ordnungsgemäß gefunden hatte, zur Entlastung des Vorstandes aufrief, richtete Werner Becker noch einen Appell an Geschäftsleute und Unternehmer, sich im Verein „City-Marketing Hünfeld“ einzubringen und so ein geschlossenes Auftreten zu demonstrieren.

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