Computer für die Caritas in Iwano-Frankiwsk

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Bei der Computerübergabe: (von links) Êgon Heller, Sebastian Jerabeck (beide Rindt-Druck), Axel Denk (Datica), Ansgar, Erb, Dr. Markus Juch (beide Caritasverband für die Diözese Fulda). Foto: Caritas

Rindt-Druck übergab gebrauchte Rechner für Hilfsprojekt an die Caritas-Fulda, das Material geht nächste Woche nach Osteuropa.

Fulda. Neun Rechner übergaben Betriebsleiter Sebastian Jerabeck und Verlaufsleiter Egon Heller von der Druckerei Rindt sowie Geschäftsführer Axel Denk von der IT-Firma Datica an Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Asgar Erb vom Caritasverband für die Diözese Fulda. Die Caritas Fulda wird die Computer an ihren Schwesterverband im westukrainischen Iwano-Frankiwsk weiter geben.

Die leistungsstarken Computer, so Jerabeck, seien bei Rindt turnusgemäß ausrangiert und durch neue Geräte ersetzt worden. Die Rechner seien alle bei der Firma Datica von Dateien gereinigt und gecheckt worden. "Alle Geräte sind vollkommen in Ordnung, und zum Verschrotten sind sie noch viel zu jung, das täte mir in der Seele weh", betonte der Druckerei-Chef. So war man froh, über die bestehenden Geschäftskontakte – Rindt gibt immer wieder kleine Aufträge an die Carisma media, eine Werkstatt der Caritas Behindertenhilfe für psychisch kranke Menschen – die Workstations einer weiteren Nutzung zuzuführen.

"Wir sind sehr dankbar für die Rechner und können Ihnen versichern, dass diese in der Ukraine dringend benötigt werden", erläuterte Caritasdirektor Juch. "Wir pflegen seit fünf Jahren diese Partnerschaft mit Iwano-Frankiwsk und helfen dort die Behindertenhilfe auszubauen!" Die Computer sollen Im Rahmen eines neuen Projektes zum Einsatz kommen, das auf Selbsthilfe und Selbständigkeit behinderter Menschen und ihrer Familien in einer inklusiven Gesellschaft abzielt: "Für Eltern-Selbsthilfegruppen sollen dezentral kleine Büros entstehen, da kommen die Rechner zu deren Ausstattung gerade recht!"

Eine kleine Delegation von drei Caritas-Mitarbeitern wird kommende Woche von Fulda nach Iwano-Frankiwsk fahren und die Computer überbringen. Gleichzeitig überführt die Delegation einen Ford Transit aus der Caritas-Fahrzeugflotte, der ebenfalls als Geschenk an die Caritas Iwano-Frankiwsk geht und dort zur Beförderung gehandicapter Personen eingesetzt werden soll. Diese Menschen sind sonst meist nicht mobil genug, um zum Beispiel in der Caritas-Werkstatt mitzuarbeiten oder Reha-Maßnahmen aufzusuchen.

Über den praktischen Zweck hinaus, so Caritasdirektor Juch, habe der Delegationsbesuch aber auch einen symbolischen Wert für die Caritas-Partnerscherschaft: "Gerade jetzt in der politisch angespannten Phase ist solch ein Besuch auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität und der Unterstützung. Unsere Delegation wird sich den Entwicklungsstand des Projektes zeigen lassen und die weitere Vorgehensweise abstimmen. Wir wollen die enge und fruchtbare  Zusammenarbeit unbedingt fortsetzen und haben ja sogar noch einen Unterstützer dabei an unserer Seite: Die Aktion Mensch ist von diesem Projekt so überzeugt, dass sie es als erstes binationales Caritas-Projekt in der Ukraine finanziell fördert!"

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