"Besorgnis erregender Trend": 21 Corona-Neuinfektionen im Vogelsberg

Gesundheitsdezernent Mischak: Gibt poch immer Menschen, die Ernst der Lage nicht begriffen haben

Lauterbach - Am dritten Tag in Folge verzeichnet das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises mehr als 20 Neuinfektionen. Mit erneut 21 Erkrankungen im gesamten Kreisgebiet steht der Zähler aktuell bei 557 Fällen und die Behörde betreut 172 aktive Fälle.

Der besorgniserregende Trend hält weiterhin an. „Wir alle haben es nun in der Hand und stehen vor der Entscheidung: Sollen die unzähligen Maßnahmen, die neuen Gewohnheiten und Einschnitte der vergangenen Wochen und Monate umsonst gewesen sein, oder bleibt nur der Schritt hin zu weiteren Verschärfungen?“, wirft Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak (CDU) Fragen auf. „Unzählige Appelle und Warnungen scheinen verpufft – und es ist unverständlich, dass es noch immer Menschen gibt, die den Ernst der Lage nicht begriffen haben. Die Belegungszahlen der Krankenhäuser der Region sprechen eine deutliche Sprache. Diese tückische Krankheit kann für viele Menschen aus unserer Mitte zur Gefahr werden“, betont Dr. Mischak.

In Schulen, Kindergärten, Unternehmen und vielen weiteren Stellen würde verantwortungsvoll versucht, die Corona-Pandemie einzudämmen und die geltenden Verordnungsvorgaben einzuhalten. „Doch was an öffentlichen Orten gilt, muss noch viel mehr im Privaten zur Regel werden. Es bringt nichts, die Vorgaben hinter sich zu lassen, sobald man die öffentlichen Räume verlässt“, stellt der Gesundheitsdezernent klar. Der Zuwachs bei den letzten Zahlen begründet sich hauptsächlich durch private Kontakte. Es ist klar, dass diese dann auch in die vorgenannten öffentlichen Orte hineingetragen werden.

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