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Coronatest: Was tun, wenn der zweite Strich erscheint?

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Von: Christopher Göbel

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Bei zwei Strichen im Testfenster ist davon auszugehen, dass der Antigentest auf eine Corona-Infektion hinweist. Mehr Sicherheit gibt der PCR-Labortest im Anschluss. 
Bei zwei Strichen im Testfenster ist davon auszugehen, dass der Antigentest auf eine Corona-Infektion hinweist. Mehr Sicherheit gibt der PCR-Labortest im Anschluss.  © Pixabay

Regelungen des Landes Hessen bei Infizierten und deren Kontaktpersonen

Osthessen. Die Infektionszahlen mit COVID-19 haben in dieser Woche neue Höchststände erreicht. In fast jedem Familien-, Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis gibt es mindestens eine Corona-positive Person. Doch was ist zu tun, wenn der eigene Selbsttest zwei Streifen anzeigt – also positiv ist?

Das Land Hessen hat klar definiert, was dann zu tun ist: „Bei einem positiven Selbsttest oder Antigentest sind Sie unverzüglich zu einem PCR-Test verpflichtet.“ Ausschließlich für den PCR-Test, der bei einem Arzt oder in einem Testzentrum durchgeführt wird, ist es erlaubt, die eigene Wohnung zu verlassen. Ansonsten gilt eine zehntägige Quarantänepflicht, die nach frühestens sieben Tagen durch einen Antigentest (oder einem PCR-Test)in einer Teststation beendet werden kann. Das negative Testergebnis muss dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden, was die Quarantäne beendet.

„Für Beschäftigte in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen gilt: Eine Arbeitsaufnahme ist nur nach Freitestung mit einem PCR-Test (nach sieben Tagen) möglich. Zudem müssen Sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sein“, so das Land Hessen.

Wer mit einem positiv auf COVID-19 getesteten Person in einem Haushalt lebt, muss ebenfalls für zehn Tage in Quarantäne und darf das Haus nur noch für dringend erforderliche Besorgungen verlassen. Von der Quarantänepflicht befreite Haushaltsangehörige sind alle, die entweder geboostert, genesen oder doppelt geimpft UND genesen sind. Eine Freitestung für Haushaltsangehörige ist ab dem siebten Tag in einer Teststelle möglich. Schüler und Kinder unter sechs Jahren können sich ab dem fünften Tag freitesten lassen. „Treten in Ihrem Haushalt während dieser Zeit weitere Infektionsfälle auf, so verlängert sich die Quarantänedauer für die übrigen Haushaltsangehörigen hierdurch nicht“, so das Land.

Wenn Haushaltsangehörige innerhalb der zehntägigen Quarantäne Krankheitssymptome entwickeln, ist auch hier ein Antigen- oder PCR-Test nötig. Sollte das Ergebnis positiv sein, muss das zuständige Gesundheitsamt umgehend unterrichtet werden.

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