Corts übergibt Schlüssel für Campushochschule

Fulda. Der Hessische Minister fr Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat dem Prsidenten der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Roland Schopf, heut

Fulda. Der Hessische Minister fr Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat dem Prsidenten der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Roland Schopf, heute offiziell die Schlssel fr die umgebauten Gebude L, M und P bergeben.

Der termingerechte Umbau der ehemaligen Bundesgrenzschutzkasernen, der zwei Jahre dauerte, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Campushochschule, die neben gesteigerter Aufenthaltsqualitt auch bessere Voraussetzungen fr niveauvolle und profilorientierte Ausbildung schafft. Mit der umfassenden Renovierung und der Neugestaltung der Auenanlagen sind die architektonisch so verschiedenen Kasernenanlagen nun auch uerlich zu einem Ensemble zusammengewachsen, sagte Minister Corts.

Bereits Ende 1999 war die rund 31.000 Quadratmeter groe Flche mit den fnf als Ensemble unter Denkmalschutz stehenden Kasernen und sonstigen Gebuden durch das Land Hessen zur baulichen Erweiterung der Hochschule Fulda von der Bundesrepublik Deutschland erworben worden. Dem Vertragsabschluss waren seinerzeit langwierige Verhandlungen zwischen verschiedenen Interessenten ber die Aufteilung der ehemaligen Bleidornkaserne nach dem Abzug des Bundesgrenzschutzes vorausgegangen.

Der Prsident der Hochschule Fulda, Prof. Schopf, Der Prsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Roland Schopf, dankte dem Minister fr die tatkrftige Untersttzung durch das Ministerium in der Phase der vertraglichen Verhandlungen mit der Bundesvermgensverwaltung, der Stadt Fulda und der WAG.

Seit Frhjahr 2007 haben die Fachbereiche Lebensmitteltechnologie, Pflege und Gesundheit, Elektro- und Informationstechnik sowie Wirtschaft ihre neue Unterkunft in den Gebuden L und M bezogen. Die neuen Nutzer des Gebudes P, der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und die Jungakademiker der Krabbelgruppe Akademinis werden in wenigen Wochen einziehen.

Im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) stehen weitere Bauinvestitionen an: Der Neubau der Hochschul- und Landesbibliothek, in dem auch zentrale Einrichtungen der Hochschule untergebracht werden sollen, ist das nchste Groprojekt fr die Hochschule Fulda.

Schopf freute sich, dass damit die Landesregierung den dringenden Ausbaubedarf anerkannt habe. Er wies in seiner Ansprache auch darauf hin, dass trotz der erfolgreichen Erweiterung die Raumnot der Hochschule gelindert, aber nicht behoben werde. Schlielich sei die Zahl der Studierenden in den Jahren, die zwischen Ankauf und tatschlicher Nutzungsmglichkeit vergehe, um fast eintausend angestiegen.

Fr den Beginn des Wintersemesters 2008/2009 ist die Fertigstellung von zwei weiteren Gebuden geplant: Das Gebude O wird der Fachbereich Sozialwissenschaften beziehen, im Gebude N werden verschiedene Unterrichtsrume eingerichtet.

Mit Abschluss der insgesamt 20 Millionen Euro teuren Umbauprojekte stehen der Hochschule Fulda weitere rund 8.700 Quadratmeter Hauptnutzflche zur Verfgung. Die fr die genannten Fachbereiche bestehenden Defizite werden damit beseitigt, die Arbeitsbedingungen fr Professoren und Studierende deutlich verbessert.

Der Oberbrgermeister der Stadt Fulda, Gerhard Mller, der dem Prsidenten der Hochschule die Reproduktion einer Stadtansicht Fuldas aus dem Jahre 1530 berreichte, wies in seinem Gruwort darauf hin, dass der Ausbau der Hochschule eine Erfolgsgeschichte fr die Stadt sei. Es ist ein wichtiges Stck Stadtentwicklung, so Mller.

Ralf Kruse berbrachte als Leiter der Regionalniederlassung Nord die Gre des hessischen Baumanagements. Als letzter sprach Prof. Dr. Thomas Schittny, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik. Schittny: Wenn Sie sich den Gebuden nhern, fllt der Charakter eines Ensembles von ehemaligen Kasernen auf, die wir jetzt als Dividende der friedlichen Einigung Europas und Deutschlands fr die Hochschule nutzen drfen.

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