Danny Mahr bei Weltmeisterschaft im Sportholzfällen auf Platz 5

+

Deutsches Team beste Europäer und mit Spitzenplatz unter den besten 22 Sportholzfäller-Nationen der Welt. Weltmeister wurde Australien.

Posen/Sinntal-Oberzell. Danny  Mahr  zählt  mit  dem  deutschen Nationalteam  zu  den  besten  Sportholzfällern  der  Welt:  In  einem  hochklassigen  Team-Wettkampf  bei  der  Weltmeisterschaft  der  STIHL  TIMBERSPORTS®  Series  belegte  der Sinntaler mit seiner Mannschaft einen starken  fünften Platz. Mit vollem Einsatz und  einem  neuen  deutschen  Rekord  erkämpfte  sich  die  Mannschaft  um  den  Deutschen Meister  Dirk  Braun  in  der  ausverkauften  Messehalle  im  polnischen  Posen  einen Spitzenplatz  unter  den  besten  22  Nationen  der  Welt.  Den  Titel  als  Team-Weltmeister sicherte sich am Ende Australien vor Neuseeland.

Mahr zeigte sich nach dem Wettkampf  sehr zufrieden mit seiner Leistung und der des Teams: "Das Gefühl, als ich die Zeit unseres Rekord-Durchgangs gesehen habe, war überwältigend. Wir haben heute als Mannschaft super zusammengearbeitet und uns mit der Platzierung als beste europäische Mannschaft dafür belohnt. Was mich am meisten glücklich macht, ist dass sowohl das  Team  als  auch  ich  persönlich  noch  Potenzial  nach  oben  haben",  so  der  Sinntaler.

Mahr schloss jeden Durchgang der Deutschen mit der Axtdisziplin Standing Block Chop ab, bei der das Fällen eines Baumes imitiert wird. Beim Team-Wettbewerb wurden im K.o.-System die vier Disziplinen STIHL Stock Saw, Underhand Chop, Single Buck sowie Standing Block Chop in einer Staffel direkt hintereinander absolviert, wobei je ein Athlet eine Disziplin übernahm. Neben Kraft  und  Präzision  kam  es  in  den  direkten  Duellen  vor  allem  auf perfektes  Timing  und  einen starken Teamgeist an.Deutsche Mannschaft mit neuem nationalen Rekord

Zur Weltmeisterschaft  traten  für Deutschland  in  diesem  Jahr  neben  Mahr vier weitere  Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet an: der amtierende Deutsche Meister Dirk Braun (Winterberg, NRW),  Steffen  Graf  (Leutershausen,  Bayern),  Peter  Bauer  (Schmidmühlen,  Bayern)  sowie  als Nachwuchsathlet der Sportstudent Leonard Schäfer (Köln, NRW). Die Deutschen starteten gut in den Wettkampf mit insgesamt 22 Nationen und setzten sich im ersten K.o.-Duell souverän gegen das  schwedische  Team  durch.  Mit  einem  neuen  deutschen  Rekord  in  einer  Zeit  von  1:00:45 Minuten erreichten sie das Finale der besten acht Teams. Hier unterlag die deutsche Mannschaft gegen  die  späteren  Weltmeister  aus  Australien,  die  sich  im  Finale  knapp  gegen  Neuseeland durchsetzen konnten. Dritter wurde das Team USA. Die enorme Qualität und Leistungsdichte desWettkampfs zeigte sich darin, dass am Abend gleich zweimal der Weltrekord verbessert werden konnte.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Diebstahl aus Geldtransporter in Petersberg: Zwei Tatverdächtige in U-Haft
Fulda

Diebstahl aus Geldtransporter in Petersberg: Zwei Tatverdächtige in U-Haft

46-Jährige aus Kassel und 52-Jähriger aus Duisburg festgenommen
Diebstahl aus Geldtransporter in Petersberg: Zwei Tatverdächtige in U-Haft
Mit viel Engagement im Dienste der Stadt
Fulda

Mit viel Engagement im Dienste der Stadt

Fulda. Ob im Betriebsamt, dem Kulturamt, dem Jugendamt oder der Feuerwehr – in den verschiedensten Bereichen der Verwaltung kümmern sich die Mitarb
Mit viel Engagement im Dienste der Stadt
Enissa Amani: Eine Komikerin kämpft gegen Rassismus
Fulda

Enissa Amani: Eine Komikerin kämpft gegen Rassismus

Ein Klartext von Redaktionsvolontärin Martina Lewinski.
Enissa Amani: Eine Komikerin kämpft gegen Rassismus

Einblicke in Berufswelt

Vogelsbergkreis. Scanner-Hightech, Landschaftsbau, Pressearbeit, Arbeitsvermittlung, Tierpflege, Wasserhygiene, Gebudetechnik, Gerichtsverhandlu
Einblicke in Berufswelt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.