Der dritte Priester: Philipp Schöppner an Pfingsten geweiht

Die Vertreter der örtlichen Vereine aus Giesel mit dem Neupriester Philipp Schöppner; Musikverein „Heimatklänge“ Giesel Norbert Wolf und  Michaela Maul, Neupriester Philipp Schöppner, Kolping Giesel mit Walter Block und Siegfried Rützel, und die Bannerabordnung der kfd Giesel mit Anette Block und Sigrid Rützel.
+
Die Vertreter der örtlichen Vereine aus Giesel mit dem Neupriester Philipp Schöppner; Musikverein „Heimatklänge“ Giesel Norbert Wolf und  Michaela Maul, Neupriester Philipp Schöppner, Kolping Giesel mit Walter Block und Siegfried Rützel, und die Bannerabordnung der kfd Giesel mit Anette Block und Sigrid Rützel.

Dass der Gieseler Philipp Schöppner einmal der dritte aus Giesel stammende Priester wird hat sich der Weihekandidat sicherlich nicht bei der Ablegung seines Abiturs nicht gedacht. Doch es kam anders. Seine Berufung zum Priester setzte sich durch und er wurde nach seinem Studium der Theologie Pfingsten 2021 zum Priester geweiht.

Neuhof. In Giesel konnte man immer schon einmal die Frage hören, hat Giesel schon einmal einen Pfarrer hervorgebracht? In der Heimatforschung wurde schon immer mal gesucht. Über das Bistumsarchiv in Fulda wusste man nur das 1797, also vor rund 224 Jahren ein Philipp Kreisler, der Sohn eines landgräflichen hessischen Forstbeamten geboren wurde der sich zum Priestertum berufen fühlte. Nach Studium und Priesterweihe war er zunächst Stadtkaplan in Fulda in Fulda (1821), Pfarrer in Großkrotzenburg (Nov. 1824 – Aug. 1835) und Erbauer der dortigen St. Laurentiuskirche (1826–1828), wirkte er in Hosenfeld (1835) und Oberbimbach ( heute Bimbach (1853) wo er auch am 18. Dezember 1871 im Alter von 74 Jahren verstarb.

In der Reihe der Seelsorger aus Giesel setzte der aus Giesel stammende Pfarrer Johann Block gebürtig am 14.06.1906 in Essen den Reigen fort. Seine Gieseler Eltern mit Johann Blasius Block konnten um 1900 durch die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets im Zeitraum bis 1914 den damaligen Anwerbung neuer Arbeitskräfte nicht widerstehen und sind somit als „Westfalengänger“ nach Essen abgewandert, um Arbeit und Brot zu finden. Ihr Sohn Pfarrer Johannes Block empfing am 24. Februar 1933 unter dem Kölner Kardinal Karl Joseph Schulte die Priesterweihe im  Hohen Dom zu Köln.

Nach seelsorgerischen Tätigkeiten in Lommersum, Königswinter, Neunkirchen und Neuß-Weißenberg wurde er zur 1941 zur Wehrmacht einberufen. Nach dem zweiten Weltkrieg zum Studium beurlaubt war er dann als Pfarrer und Religionslehrer tätig. Aus gesundheitlichen Gründen musste der in 1952 den Ruhestand treten und lebte seitdem in der Pfarrei St. Klemens Maria Hofbauer, in Essen. Dort war er bis einige Monate bis zu seinem Tode am 13. September 1987 seelsorgerisch im Hedwig-Dransfeld-Haus tätig. Seine Bestattung erfolgte am 17. September 1987 auf dem Katholischen Helenenfriedhof in Essen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

QR-Code statt des gelben Hefts: Wie und wo kommt an den digitalen Corona-Impfpass?

Seit Donnerstag können vollständig Geimpfte den Nachweis darüber per App auf das Smartphone laden lassen.
QR-Code statt des gelben Hefts: Wie und wo kommt an den digitalen Corona-Impfpass?

"Hessen Mobil" informiert über Bauprojekte 2020 in Osthessen

Ausbau "Bronnzeller Kreisel" und Frankfurter Straße wird Autofahrer sehr lange beschäftigen
"Hessen Mobil" informiert über Bauprojekte 2020 in Osthessen

Fuldas viele Baustellen: Informationen über Planungen 2020 und darüber hinaus

In den kommenden Jahren kommen viele Baustellen auf die Autofahrer in und um Fulda zu.
Fuldas viele Baustellen: Informationen über Planungen 2020 und darüber hinaus

Sehr positive Resonanz auf Veranstaltungen des "City Marketing Hünfeld"

Mitgliederversammlung in der "Stadthalle Kolpinghaus" / Kein Frühlingsmarkt wegen Coronavirus
Sehr positive Resonanz auf Veranstaltungen des "City Marketing Hünfeld"

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.