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Deutsch-amerikanische Freundschaft in Fulda lebt

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Exponate des 14th Amored Cavalry Regiments an das Black-Horse-Museum in Fulda übergeben.

Fulda. Das 14th Cavalry Regiment war von 1951 bis 1972 in Fulda stationiert. Neben der eigentlichen Aufgabe – der Absicherung der Grenze zur ehemaligen DDR – Szenario "Fulda-GAP" hat dieses Regiment wohl den Grundstein zur deutsch-amerikanischen Freundschaft in Fulda gelegt.

Das Blackhorse Museum Fulda hatte natürlich auch in der Vergangenheit durch einen Themenraum, in entsprechenden Prospekten und Flyern darauf hingewiesen. Leider gab es zu wenig Exponate aus dieser Zeit.

Im Rahmen einer Kooperation mit der 14th Cavalry Association wurde das nun geändert. Im Gegenzug wurde der Name des Museums erweitert auf "Museum der amerikanischen Truppen in der Region Fulda". Durch diese Maßnahme verdeutlichen wir die Geschichte und die Verbundenheit zu den US-Amerikanern  in der Region Fulda um ein weiteres Stück – so Winfried Jäger, Vorsitzender des Fuldaer Museum.

Viele persönliche Besprechungen  und Treffen gingen in den vergangenen zwei Jahren, dem jetzigen Kooperationsvertrag des 14th Cavalary-Regiments mit dem Blackhorse Museum Fulda voraus. Die Entfernung von den USA nach good old Germany spielte dabei keine Rolle.

Anlässlich der letzten Reunion der 14th Cavalry Association in Williamsburg, Virginia wurde bereits darüber entschieden, dass Fuldaer Museum mit Exponaten zu unterstützen.  In einer kleinen Feierstunde überreichte jetzt der aus den USA / Main angereiste William Hamilton 27 Truppenfahnen (Gudions) des Regiments aus den 60er Jahren. Hamilton, der selbst von 1959 bis 1962 in Fulda stationiert war, überreichte die Fahnen und viele Grüße im Auftrag des Executive Vice President Colonel Gordon Bratz. Gleichzeitig überreichte Hamilton Fotos und Schriftstücke, die er noch aus seiner Zeit der Stationierung in Deutschland hatte. William Hamilton, dürfte noch einigen Fuldaern ein Begriff sein. Während seiner Zeit der Stationierung in Fulda hatte er unter anderem als aktives Mitglied im Spielmannszug der Feuerwehr Fulda, die große Trommel gespielt.

Wir freuen uns – so Jäger – dass wir mit diesen Exponaten unserem Auftrag ein Stück gerechter werden können und so die Geschichte der Stationierung der amerikanischen Truppen in der Region Fulda, Bad Hersfeld, Bad Kissingen und der deutsch-amerikanischen Freundschaft noch besser darstellen können. Diese einzigartigen Exponate bedeuten den Auftakt des gemeinsamen Projektes mit dem 14th Cavalry Regiment. Wir arbeiten zur Zeit am Aufbau von Datenbanken um einen Teil der Fuldaer Geschichte noch besser zu erhalten, so der Vorsitzende des Fuldaer Museums.

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