Dickes Lob

Fulda. Passend zum blauen Himmel war auch die Laune von Fuldas OB Gerhard Mller bestens und ungetrbt von grauen Wolken". Denn

Fulda.Passend zum blauen Himmel war auch die Laune von Fuldas OB Gerhard Mller bestens und ungetrbt von grauen Wolken". Denn zwei der wesentlichsten Projekte des aktuellen Konjunkturprogramms, der Ausbau der Richard-Mller-Schule sowie der Astrid-Lindgren-Schule, kommen gut voran. Zwar gibt es beim grten Einzelvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 6,15 Millionen Euro zurzeit einen kleinen Verzug", wie Frank Volmer, Leiter des Gebudemanagements, einrumte. Dennoch wollen Bauherr und Schule schon in fnf bis sechs Wochen Richtfest feiern. In gut einem Jahr knnen sich angehende Einzelhandels-, Bank- und Brokaufleute sowie die brige rund 3.000 Kpfe zhlende Schulgemeinde ber ein wirklich schnes Schulgebude" freuen.

Schrauben gleichzeitig gedreht

So verwundert es kaum, dass Schulleiterin Clauda Hmmler-Hille von einem beeindruckenden Werk" spricht. An mehreren Stellen gleichzeitig wrden die Schrauben gedreht. Mit Erfolg, denn der Rohbau fr den Anbau steht. Auch die Aufstockung ist im Rohbau bereits fertig ebenso wie der Bereich der neuen Aufzugsanlagen und des Treppenhauses. Grund genug fr Schulleiterin Hmmler-Hille, OB Mller, der Stadt generell wie auch allen Beteiligten fr ihr groes Engagement zugunsten der Richard-Mller Schule zu danken. Ein dickes Lob" sprach auch Gabrielis Steinberger-Rippert, die die Astrid-Lindgren-Schule im Stadtquartier Fulda Galerie" leitet, dem Bau-Team aus. Alles ist prima gelaufen." Vom Lrm htten Schler und Lehrer ganz, ganz wenig gemerkt."

Prima gelaufen

Dank des Konjunkturprogramms erhlt die Richard-Mller Schule zwlf neue Klassenrume, eine Cafetria, eine eigene Mediothek sowie mehr Raum fr die Verwaltung. Zustzlich entstehen zwei neue Aufzge. Auerdem saniert die Stadt zum Abschluss des Gesamtprojekts den Verwaltungstrakt. Wir nehmen viel Geld in die Hand" betonte Mller bei einem gemeinsamen Rundgang mit der Schulleitung. Nunmehr materialisiere sich der Status der grten stdtischen Schulbaumanahme. Mit der Erweiterung um zwlf Klassenrume werde endlich die Auenstelle der Schule in der ehemaligen Athanasius-Kircher-Schule berflssig.

Laut Mller beluft sich der hinzugewonnene Raum auf rund 1.740 Quadratmeter. 5,4 Millionen Euro der Gesamtkosten bestreitet die Stadt aus Mitteln des Konjunkturprogramms. Rund 750.000 Euro stammen aus eigenen Haushaltsmitteln. So wie an der Richard-Mller Schule investieren wir auch an der Astrid-Lindgren Schule in die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Das muss uns einfach etwas wert sein", unterstrich Mller bei einem Rundgang durch das Schulgebude auf der Fulda-Galerie. Vier neue Klassenrume sind dort hinzugekommen. Und das, obwohl die Astrid-Lindgren-Schule noch neu und erst 2006 eingeweiht worden ist.

Wie viele Schler die Schule tatschlich besuchen werden, sei schwer vorher zu sagen. Von Jahr zu Jahr seien deshalb die Zahlen beobachtet worden. Irgendwann sei klar gewesen, dass vier neue Klassen angehngt werden mssen." Auch der benachbarte Kindergarten erhlt aufgrund der groen Nachfrage einen zustzlichen Gruppenraum. Rund 800.000 Euro sind fr die Erweiterung veranschlagt. Wir sind kostenmig im Rahmen und bleiben weit unter dem vorgesehenen Ansatz", berichtete Architekt Stefan Wehner OB Mller, der die Botschaft mit einem frohen Lcheln kommentierte. Fr Fuldas Verwaltungschef ist die Astrid-Lindgren-Schule zugleich ein Paradebeispiel" fr die Zielvorgabe des Konjunkturprogramms. Geradezu idealtypisch" seien fast nur regionale Firmen mit Arbeiten beauftragt. Durch das

Konjunkturprogramm werde die heimische Wirtschaft sprbar gestrkt. Derzeit besuchen rund 205 Schlerinnen und Schler in zehn Klassen die Astrid-Lindgren-Schule. Die ersten und dritten Klassen der starken Jahrgnge sind jeweils dreizgig. All das spricht aus Mllers Sicht letztlich auch fr die gute und kontinuierliche Entwicklung des jngsten Stadtquartiers, der Fulda Galerie."

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