Die ersten Gäste sind schon da

Bei der Eröffnung des Wohnmobilstellplatzes – mit den ersten Gästen von links): Dominik Höhl Marketing- und Eventmanagement der Stadt Fulda), Sascha Petzold Projektleiter „KomParking“), das Ehepaar Thielen aus Daun in der Eifel und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.
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Bei der Eröffnung des Wohnmobilstellplatzes – mit den ersten Gästen von links): Dominik Höhl Marketing- und Eventmanagement der Stadt Fulda), Sascha Petzold Projektleiter „KomParking“), das Ehepaar Thielen aus Daun in der Eifel und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.

Neuer Wohnmobilstellplatz „Fulda-Aue“ an der Frankfurter Straße eröffnet

Fulda. Bei herrlichem Campingwetter ist der neue temporäre Wohnmobilstellplatz „Fulda-Aue“ an der Frankfurter Straße eröffnet worden. Betreiber des Wohnmobilstellplatzes ist die Firma „KomParking“ aus Bocholt, Kooperationspartner ist die Stadt Fulda.

„KomParking“-Projektleiter Sascha Petzold und Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld konnten bereits direkt zum Start die ersten Gäste begrüßen: Das Ehepaar Thielen aus der Eifel ist gerade auf Deutschland-Tour mit dem Wohnmobil und möchte nun ein paar Tage Station in Fulda machen. Aufmerksam auf den neuen Stellplatz wurden sie am Parkplatz Weimarer Straße, wo eine Tafel auf das neue Angebot in der Fulda-Aue hinweist. Zur Begrüßung erhielt das Ehepaar Thielen von der Stadt Fulda einen Lilienthaler-Gutschein – ein solches Präsent wartet übrigens auf die ersten hundert Gäste.

Ursprünglich war der Wohnmobilstellplatz in der Fulda-Aue als Zusatzangebot während des Hessentags 2021 in Fulda vorgesehen. Nach der Absage des Hessentags entstand die Idee, gleichwohl ein temporäres Angebot für Wohnmobilisten und Camping-Fans zu schaffen – zumal dieses Tourismus-Segment während der Corona-Krise sprunghaft gewachsen ist und die bestehenden Wohnmobilstellplätze an der Weimarer Straße und am Stadion/Umweltzentrum oft völlig ausgelastet sind.

Zusammen mit dem Betreiber wurden so an der Fulda-Aue – in direkter Nähe zu einem Lebensmittelmarkt und einem Schnellrestaurant gelegen – auf einem gut 9.000 Quadratmeter großen städtischen Wiesengrundstück bis zu 100 Stellplätze für Wohnmobile geschaffen. In den vergangenen Wochen dann wurden 140 Meter Kunststoffplatten als Zufahrt verlegt sowie Strom-, Wasser- und Kanalanschlüsse hergestellt. Es gibt insgesamt 33 Anschlüsse, um Strom zu tanken, zum Teil mit Abrechnung pro Kilowattstunde, zum Teil auch mit einer Strompauschale.

In zwei Containern ist ein Sanitärbereich mit Duschmöglichkeiten untergebracht. Auf dem Gelände befindet sich auch eine Entsorgungsstation. Auf dem großzügigen Wiesengelände sollen nicht nur Wohnmobile und Autos mit Wohnanhänger ihren Platz finden, sondern Camper auch ihre Zelte aufschlagen können. Die Übernachtung kostet für alle zehn Euro pro Nacht.

Auch den Belangen des Umweltschutzes in dem sensiblen Auenbereich zwischen Fulda-Kanal und Industriekante Rechnung wird getragen: Alle Installationen für die Infrastruktur sind rückbaubar, ein Teilbereich der Fläche wurde aus Gründen des Artenschutzes ausgespart. Die nötigen Abstandflächen zu den Gewässern werden eingehalten.

OB Wingenfeld zeigte sich bei dem Ortstermin begeistert von dem Standort des Platzes in ruhiger, aber doch guter Lage: „Man ist in wenigen Schritten mitten im Naherholungsgebiet am Aueweiher und am Umweltzentrum, das Rosenbad ist quasi in Sichtweite, bis in die Innenstadt benötigt man zu Fuß auch nur gut zehn Minuten, das sind echte Pluspunkte.“ Der Stellplatz sei ein Pilotprojekt, bei dem man für die Zukunft Erfahrungen sammeln wolle.

In diesem Jahr läuft die Testphase vom 1. Juni bis zum 31. August – dann beginnen Bauarbeiten an der Frankfurter Straße und am Fulda-Kanal. Im Jahr 2022 soll die Saison dann von Mai bis Mitte September laufen. Im Jahr 2023 wird das Gelände dann voraussichtlich Bestandteil der Landesgartenschau in Fulda sein. Langfristig soll geprüft werden, ob das Gelände nach der Landesgartenschau dauerhaft für den Bereich Camping/Wohnmobiltouristik in Frage kommt.

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