1. lokalo24
  2. Lokales
  3. Fulda

Diskussionsrunde: 50 Jahre Mauerbau

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
© Lokalo24.de

Rasdorf/Geisa. Am frühen Morgen rollen Lastwagen an die innerdeutsche Grenze. Der Bestimmungsort ist Geisa. Dann geht alles blitzschnell. Binnen weni

Rasdorf/Geisa. Am frühen Morgen rollen Lastwagen an die innerdeutsche Grenze. Der Bestimmungsort ist Geisa. Dann geht alles blitzschnell. Binnen weniger Stunden räumen wildfremde Menschen das Haus leer. Was nicht in die Lastwagen passt, bleibt zurück. Es bleibt die Ungewissheit und die Fragen: Warum? Wohin? Wie lange? (Marie Luise Tröbs, geb. Wagner).

Für ein dunkles Kapitel in der DDR-Geschichte stehen die Zwangsaussiedlungen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ihren Höhepunkt fanden sie in den Aktionen "Ungeziefer" (Juni 1952) und "Festigung", "Kornblume" oder "Blümchen" (Oktober 1961), die unmittelbar mit der immer stärkeren Befestigung der innerdeutschen Grenze und dem Bau der Berliner Mauer verbunden war. Allein über 3000 Menschen wurden auf Befehl der SED-Regierung wenige Wochen nach dem Mauerbau aus den Gebieten entlang der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt und verloren von heute auf morgen ihr zu Hause, ihre Heimat und wurden von ihren Familien und Freunden getrennt.

In der Veranstaltung " 50 Jahre Mauerbau – 50 Jahre zweite Zwangsaussiedlungswelle" will Point Alpha mit Betroffenen, Zeitzeugen und Wissenschaftlern über die Ereignisse am Morgen des 3. Oktober 1961 ins Gespräch kommen. Termin ist am Montag, den 19. September 2011 um 19 UhrGedenkstätte Point Alpha, Haus auf der Grenze

Als Gesprächsgäste nehmen an der Diskussionsrunde teil:

Auch interessant

Kommentare