„DLRG-Bezirk Fulda-Osthessen“ im Katastropheneinsatz

Für die Lageerkundung setzte die „DLRG“ auch spendenfinanzierte Drohnen ein.
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Für die Lageerkundung setzte die „DLRG“ auch spendenfinanzierte Drohnen ein.

Tatkräftige Unterstützung aus der Region für die Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten

Region. „Wer die zerstörten Orte sieht, kann die Verzweiflung der Menschen spüren“. Das sagten die Mitglieder der „Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft“ DLRG), die in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eingesetzt waren. Das Team hatte den Auftrag, die Lage in schwer zugänglichen Bereichen zu erkunden. Hierzu sind die „DLRG“-Mitglieder speziell ausgebildet. Auch Helfer von der „DLRG“ aus Osthessen-Fulda waren vor Ort im Einsatz

Die „DLRG“-Einheit war auf ein Hilfeersuchen des Landes Rheinland-Pfalz hin entsendet worden. Die Lebensretter schickten zunächst fünf geländefähige Sprinter mit Ausstattung und Personal zum Bereitstellungsraum am Nürburgring. Von dort aus ging es dann weiter in die betroffenen Gebiete, wo die Einsatzkräfte in vierköpfigen Teams operierten. „Vorrangig ging es darum, Schäden an der Infrastruktur zu erkunden, zu dokumentieren und an die lokalen und überregionalen Einsatzleitungen zu melden, die dann wiederum anhand der Lagebilder gezielt weitere Einsatzkräfte einsetzen können“, erläutert der Leiter Einsatz im „DLRG“-Bundesverband, Alexander Paffrath.

Die Teams setzten bei der Erkundung spendenfinanzierte Drohnen ein, mittels derer sich auch in größeren Arealen schnell ein Überblick verschaffen lässt. Zudem lassen sich dank der Fluggeräte schwer zugängliche und für Helfer gefährliche Bereiche erschließen.

„Darüber hinaus lieferten die Drohnen wichtige Erkenntnisse über Ansammlungen von Treibgut an den teils völlig zerstörten Brücken, die den Abfluss des Wassers massiv beeinträchtigen“, so der hessische „DLRG“-Präsident Michael Hohmann aus Fulda, der als Zugführer die Einheit leitete. Auf diese Weise habe die Erkundung wertvolle Ergebnisse geliefert, um die Arbeitsschwerpunkte an den Gewässern festzulegen. Diesen konnten dann im Nachgang von Bundeswehr und Technischem Hilfswerk abgearbeitet werden.

Nach Eintreten der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz waren allein 27 Wasserrettungszüge mit weit über 1.000 Helfern im Einsatz. Die Züge aus den betroffenen Bundesländern wurden zeitweise durch zusätzliche aus dem Saarland, Hessen und Niedersachsen verstärkt. Auch aus weiteren Bundesländern rückten kleinere Einheiten, etwa im Verband mit den Feuerwehren, zur Hilfeleistung aus. Hinzu kommen zahlreiche lokale Einsatzkräfte der „DLRG“-Gliederungen in den betroffenen Regionen, die seit der ersten Stunde der Katastrophe im Einsatz sind.

Der Vorsitzende des „DLRG-Bezirkes Osthessen-Fulda“, Michael Lipus Neuhof), zeigte sich erfreut darüber, dass die eingesetzten Kameradinnen und Kameraden gesund zurückgekehrt seien und stolz darauf, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung der katastrophalen Lage geleistet haben.

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