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„Dorf-App“ für die Gemeinde Hosenfeld

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„Crossiety“ heißt die App, mit der die Hosenfelder sich direkt vernetzen können.
„Crossiety“ heißt die App, mit der die Hosenfelder sich direkt vernetzen können. © Privat

Digitaler Austausch über alle Altersgruppen per Smartphone oder Computer

Hosenfeld. Zu Beginn des neuen Jahres führt die Gemeinde Hosenfeld die Dorf-App „Crossiety“ für ihre Bürgerinnen und Bürger ein. Die Idee für eine neue Hosenfelder Informationsplattform entstand in der Zukunftskonferenz, die im November 2019 im Bürgerhaus Hosenfeld durchgeführt wurde. Seitdem beschäftigte sich die damals gebildete Arbeitsgruppe „Moblität Digitales“ mit der Thematik, welche weitere moderne Möglichkeiten zur Kommunikation innerhalb der Gemeinde Hosenfeld eingesetzt und genutzt werden können. Nach intensiver Recherche entschied man sich für die App „Crossiety“, die ab sofort genutzt werden kann.

Die neue Dorf-App verbindet über alle Altersgruppen hinweg Gemeindeverwaltung, Vereinsmitglieder, den Einzelhandel und Unternehmen, Gruppen in Schulen, Kindergärten, Nachbarschaften und private Gruppen wie zum Beispiel Stammtische, so dass auch im Wege der fortschreitenden Digitalisierung mehr Nähe, Verbundenheit und Engagement geschaffen werden. Datenschutzrechtlich ist „Crossiety“ die sichere Alternative zu anderen Social-Media-Plattformen. Es erfolgt keine Auswertung und kein Weiterverkauf von Daten und es gibt keine Werbung.

Alle Einwohner und jede Gruppe kann Meldungen auf dem digitalen „Dorfplatz“ einstellen oder sich gezielt informieren. Es können Gruppen für Vereine, Institutionen oder Interessengemeinschaften erstellt werden, die ganz nach Wunsch mit offenem, geschlossenem oder privatem Status anzulegen sind. Auch Chats untereinander sind möglich, um beispielsweise etwas zu organisieren oder sich abzustimmen.

Ebenso haben die Kindertagesstätten die Möglichkeit, Eltern „via App“ Informationen zu Veranstaltungen, Öffnungen oder Schließungen der Kitas mitzuteilen. Die örtlichen Gewerbetreibenden können ihre Werbung dort kostenlos platzieren. Je mehr mitmachen, desto bunter wird das Angebot. Auch Hilfsangebote, oder gezielte Hilfsanfragen kann man veröffentlichen, was in der derzeitigen Situation sehr hilfreich sein kann. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Diskussionen anzustoßen oder Meinungsumfragen zu starten. Und auf einem digitalen Marktplatz kann man Dinge tauschen, kostenlos abgeben, verkaufen oder kaufen.

Bürgermeister Peter Malolepszy ist begeistert von der App und dem geleisteten Engagement der Arbeitsgruppe: „Das Team der Arbeitsgruppe hat tolle Arbeit in den letzten Monaten geleistet. Allen voran Arbeitsgruppensprecher Thomas Erb aus Hosenfeld, der federführend für die Recherche und Einführung dieser DorfApp zuständig war“.

Informationen können über die Internetseite der Gemeinde eingesehen werden. Dort gibt es auch eine genaue Anleitung, wie man die App auf dem Smartphone oder dem Rechner installiert.

Wer also zukünftig am Dorfgeschehen in Hosenfeld teilhaben möchte, der lädt sich die kostenfreie App einfach auf sein Handy, Tablet oder den PC. Malolepszy hält zur Einführung auch gleich ein Motto parat: „Gemeinsam startet Hosenfeld nun in ein neues sozial-digitales Zeitalter!“

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