Drei Bereiche, Zeitfenster und Ticketsystem: "Fuldaer Adventszauber" ab 27. November

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Freuen sich auf den „Fuldaer Adventszauber“: Bürgermeister Dag Wehner, Vanessa Volker, die beim Gewerbeamt für die Veranstaltungsreihe zuständig ist, und Dominik Höhl vom „Amt für Stadtmarketing“.

Vorstellung der Planungen für den "etwas anderen" Fuldaer Weihnachtsmarkt

Fulda - Um Gastronomen, Hoteliers sowie den Einzelhandel zu unterstützen und zugleich natürlich allen Fuldaern und Gästen der Stadt eine atmosphärische Einstimmung auf das Weihnachtsfest zu geben, lädt vom 27. November bis 20. Dezember der „Fuldaer Adventszauber“ ein. Den aktuellen Planungsstand für diesen „etwas anderen“ Weihnachtsmarkt, der angelehnt ist an den gesetzlichen Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, stellten Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dag Wehner und Dominik Höhl vom „Amt für Stadtmarketing“ am Dienstagvormittag vor. Ähnlich wie beim „Hessentag“ im Mai 2021 spielt der Begriff „Quartier“ eine große Rolle.

„Mit diesem Konzept und unseren Planungen liegen wir im Vergleich zu anderen Städten in Hessen mit vorne“, so Wehner. Der Magistrat habe die Überlegungen gebilligt, es fehle nun noch das Votum von Haupt- und Finanzausschuss (HFA) und Stadtverordneten. Diese kämen am 26. Oktober zusammen.

„Der Weihnachtsmarkt steht für Begegnung, für Gemeinschaft und er ist ein wichtiger Identifikationspunkt und Imageträger für die Stadt Fulda. Daher wollten wir auch unter den derzeit schwierigen Bedingungen ein vorweihnachtliches Angebot schaffen, nicht zuletzt auch, um die Innenstadt zu beleben und damit dem Handel und der Gastronomie in ihrer schwierigen Situation zu helfen“, so Wehner. Auch für die Standbetreiber, die sich bereits im Frühjahr für Plätze auf dem Weihnachtsmarkt beworben hatten, wolle man eine Perspektive anbieten.

Das Wichtigste: Der „Adventszauber“ wird in drei Bereichen stattfinden: im Herzen des Barockviertels – auf Domplatz und der Pauluspromenade – auf dem Uniplatz und im Museumshof. Der Bürgermeister dankte besonders dem Bistum für die gute Zusammenarbeit und das Entgegenkommen. Derzeit seien auch gemeinsame Veranstaltungen während des "Adventszaubers" im Gespräch. 

Im Zentrum des Domplatzes wird ein Bereich für Kinder und Familien mit besonderen Attraktionen geschaffen. Drei Gastronomiebereiche sowie – davon klar getrennt – Waren- und Kunsthandwerkerstände laden zum Besuch ein. Wie in den vergangenen Jahren auch, soll die über 18 Meter hohe Pyramide mit lebensgroßen Nussknackern samt Dekoration und Beleuchtung auf dem Uniplatz DER Hingucker sein. Die Gaststube in der zweiten Etage biete einen tollen Überblick über die Innenstadt. Im Museumshof soll es eine kleine Auswahl an Sortimentsständen und ein Kinder-Karussell geben. Auch hier werde viel Wert auf das besondere Flair und die ganz besondere Atmosphäre gelegt, so Wehner und Höhl. Der Mittelaltermarkt im Museumshof findet in diesem Jahr nicht statt.

50 Stände insgesamt

Insgesamt laden in den drei genannten Bereichen 50 Stände zum Besuch ein. Auf dem gesamten Areal besteht Maskenpflicht, mit Ausnahme beim Verzehr von Speisen und Getränken. Ein Besuch des „Adventszaubers“ wird freilich nur in zwei Zeitfenstern möglich sein: Täglich von 12 bis 16 und von 17 bis 21 Uhr. „Und zu diesen Zeiten können auch immer nur bis zu 3.000 Gäste kommen, so dass am Tag maximal 6.000 Menschen den ,Adventszauber‘ werden genießen können“, so Wehner. Im Gastro-Bereich dürfen sich maximal 250 Personen gleichzeitig aufhalten. Per Durchsagen werde auf das Einhalten der Zeiten aufmerksam gemacht. Neben dem Ordnungsamt seien auch Security-Mitarbeiter im Einsatz. Wer von 12 bis 16 Uhr kommen will, bezahlt einen Euro; von 17 bis 21 Uhr kostet der Eintritt 2,50 Euro. Kinder bis einschließlich 13 Jahren haben freien Eintritt, müssen aber mindestens von einem Erwachsenen begleitet werden und sich ebenfalls über ein Ticket registrieren.

Tickets und Scanner

Denn der Zugang zum „Fuldaer Adventszauber“ ist durch ein Ticketing-System geregelt, alle Besucher müssen im Vorfeld ein Ticket erwerben und sich mit ihren Daten registrieren.  Innerhalb des genannten Zeitfensters kann man mit dem Ticket alle Bereiche besuchen, hat allerdings keine Garantie, zu einem festen Zeitpunkt in einen bestimmten Bereich zu kommen. Das Ticket muss während der gesamten Zeit mitgeführt werden, da es sowohl an den Ein- und Ausgängen als auch an den Gastronomiezonen eingescannt wird. Ampeln an den Eingängen zeigen an, wo noch Platz ist.  Über diese personalisierten Tickets sei die Erfassung von Daten möglich, was wiederum eine zeitgenaue und transparente Rückverfolgung für das Gesundheitsamt möglich mache. Der Vorverkauf für die Tickets startet am 1. November: Bei der Tourist-Information, an der Kasse im „Vonderau Museum“ sowie online unter www.weihnachten-fulda.de .

Abschließend verwiesen Wehner und Höhl noch auf die Krippenausstellung, die es bei zwei Euro Eintritt vom 1. Dezember bis 6. Januar im „Vonderau Museum“ geben werde, sowie auf die „Weihnachtsmarktpauschalen“, die in Zusammenarbeit mit Hotels angeboten werden.

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