Dschungelcamp

Zum Klartext-Kommentar Blanker Brechreiz von Redakteur Hans-Peter Ehrensberger erreichte uns folgende Leserzuschrift: Ich

Zum Klartext-Kommentar Blanker Brechreiz von Redakteur Hans-Peter Ehrensberger erreichte uns folgende Leserzuschrift:

Ich habe am Sonntag sehr interessiert ihren Bericht Blanker Brechreiz von Ihrem Berichteschreiber H.-P. Ehrensberger gelesen. Was sich dieser Mchtegern allerdings rausnimmt, ist nicht mehr lustig. Wie kann man andere Leute, die das Dschungelcamp angeguckt haben, als sensationsgeile und schadenfrohe Schwachkppebezeichnen? Auch wenn der Bericht nicht ganz so ernst gemeint war, ist er doch sehr unter der Grtellinie.

Mit solchen Berichten macht man nicht unbedingt Werbung fr seine Zeitung. Er kann sich gerne ber die Sendung lustig machen, aber ber die Zuschauer kann er sich kein Urteil erlauben. Ich habe die Sendung, wie auch 5 Millionen Andere, mit Interesse verfolgt. Auch wenn ich bei den Moderatoren der Sendung die Meinung mit dem Berichteschreiber teile, finde ich es trotzdem eine sehr groe Leistung, was die D-Klasse-Promis dort im Dschungel geleistet haben. Was auf sie zukommt, war denen ja von vornherein klar.

Es ist auch logisch, dass sich mit Sicherheit ein echter Promi nicht fr solch eine Sendung hergeben wrde. Auch nicht fr andere Shows wie Stars on Ice oder das Promi-rgere-Dich-nicht. Das haben echte Promis auch nicht ntig. Die Sendungen waren meiner Meinung nach lustig, teilweise eklig und traurig, jedoch zumindest sehr unterhaltsam. Diese Meinung haben offensichtlich auch ber 5 Millionen andere TV-Zuschauer.

Wenn ich den Bericht lese, muss ich davon ausgehen, dass dem Berichteschreiber wohl nur noch eine Woche im Dschungelcamp helfen kann. Er sollte sich im Klaren sein, dass am Wochenende auch eine sehr groe Anzahl der sensationsgeilen und schadenfrohen Schwachkppe ihre Fulda aktuell lesen. Durch solche Berichte kann man das Niveau seiner Zeitung schnell noch unter das des Dschungelcamps ziehen. Die viertklassigen Promis im Dschungelcamp haben dem Berichteschreiber wenigstens eine Sache voraus: Sie sind zumindest schon mal viertklassig.

Patrik Mller, Kalbach

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