Ehrenamt beim "DRK Fulda": Helfende Hände immer willkommen

Beim Kreisverband Fulda des "DRK" sind derzeit etwa 500 Personen ehrenamtlich engagiert / Kontaktstelle beim "DRK Knotenpunkt"

Fulda - Dass unsere Gesellschaft – zumindest so, wie sie sich mitunter präsentiert – überhaupt funktioniert, hat zu einem Großteil damit zu tun, dass sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Das ist auch beim Fuldaer Kreisverband des „Deutschen Roten Kreuzes“ (DRK) nicht anders, wie im Gespräch mit „Fulda aktuell“ Christian Erwin darlegt, Kreisbereitschaftsleiter des „DRK“.

Zunächst einmal seine Kernbotschaft: „In Deutschland gibt es, was ehrenamtliches Engagement betrifft, die größte Freiwilligenbewegung weltweit. Das findet sich so in keinem anderen Land“. Und Erwin kommt auf einen der sieben Grundsätze des „DRK“ zu sprechen, der da lautet „Freiwilligkeit“. Im Kreisverband Fulda sind derzeit etwa 500 Personen ehrenamtlich aktiv, wobei es keine Altersbeschränkung gibt. Denn: „Die Jüngsten können schon mit sechs Jahren bei unserem Jugendrotkreuz einsteigen, und nach oben hin gibt es keine Begrenzung“. Sprich: Man könne auch im fortgeschrittenen Alter aktiv sein und beim „DRK“ mitarbeiten. Gründe, sich ehrenamtlich zu engagieren, gibt es sicherlich viele. Laut Erwin gehören dazu, nachhaltig für eine Sache zu wirken und Gutes tun zu wollen. Er unterscheidet da auch in die Bereiche „Traditionelles Ehrenamt“ und „Neues Ehrenamt“. Zur erstgenannten Kategorie zählen beispielsweise Bereitschaftsdienste, während es bei der anderen Gruppe schon mal vorkomme, dass Menschen mit ganz genauen Vorstellungen kämen. „Und dann vielleicht sagen, sie würden gerne an zwei Stunden in der Woche eine ganz bestimmte Tätigkeit ausüben. Wie beispielsweise Fahrzeuge waschen. Denen sagen wir: ,Gerne. Lass Dich einfach auf uns ein’!“

Wer sich für ein Ehrenamt beim „DRK“ interessiert, der sollte beim „DRK Knotenpunkt“ in der Fuldaer Karlstraße 13 vorsprechen. Dort gibt es erste Informationen und Anmeldeformulare. Christian Erwin: „Und es werden dort schon mal Wege geebnet, wo man vielleicht eingesetzt werden könnte“.

Und hier gibt es ein wahrlich weites Feld: Angefangen vom Katastrophenschutz und einer Tätigkeit in den Kleiderläden und im Sozialkaufhaus „Jedermanns“ über Besuchsdienste in einem der sechs Senioreneinrichtungen des „DRK“ Fulda und Einkaufshilfen bis hin zum Abholen von Möbeln, zur unterstützenden Hilfe bei Blutspende-Terminen und zur Reiterstaffel. Neben dem Gefühl, etwas für die Gemeinschaft zu leisten, gibt es seitens des „DRK“ für alle Ehrenamtlichen einen „Rückholschutz“, sollte im Urlaub etwas passieren. „Außerdem werden auch gesellige Treffen veranstaltet, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu verstärken“, wie Erwin sagt. Sein abschließender Appell: „Wir sind froh und dankbar über jeden, der zu uns kommt, um Teil des Teams unserer Ehrenamtlichen und der weltweit größten Freiwilligenorganisation zu werden“.

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