Ehrenamtliche organisieren Weihnachtsessen für einsame Menschen

Die Helfer vor dem Einsatz
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Die Helfer vor dem Einsatz

Alle Jahre wieder: Zum dritten Mal hat der Verein „Fulda stellt sich quer“ gemeinsam mit dem „Bürgerzentrum Ziehers Süd“ ein Weihnachtsessen organisiert. Über 120 Essen und Geschenktüten wurden von Aktiven aus dem Stadtteil und Mitgliedern des Vereins verteilt.. Vom Gallasiniring über die Weimarer Straße bis zum Aschenberg waren die Helferinnen und Helfer am Heiligabend unterwegs.

Fulda Statt auf feinem Porzellan mussten die Rindsrouladen, Klöße und Rotkraut in Plastik verschweißt werden, um den Weg zu den Menschen zu finden. „Für uns war und ist es wichtig, dass Menschen, die einsam und allein zu Weihnachten sind, auch bedacht werden. Es gibt in unserer Gesellschaft noch zu viele Menschen, für die Weihnachten das Fest der Einsamkeit ist“ so Andreas Goerke vom Verein „Fulda stellt sich quer“.

 Neben den köstlichen Weihnachtsmenü gab es als Überraschung für die Menschen noch eine prall gefüllte Weihnachtstüte. Gefüllt mit alltäglichen Dingen des Lebens, wie Kaffee, Tee, Hygienemittel, Leckereien und so mancher Überraschung. Ein besonderer Dank ging dabei an die heimischen Sponsoren, die diese Aktion mit Spenden unterstützt beziehungsweise die Menüs gekocht und verpackt haben. Die Freude bei den Menschen war groß, als die ehrenamtlichen Weihnachtsfrauen und Weihnachtsmänner an den Türen klopften.
„Wir als ,Fulda stellt sich quer‘ haben einen Teil unseres Preisgeldes vom ,Regine Hildebrand Preis‘ für diese Aktion zur Verfügung gestellt, wir wollten etwas an Unterstützung wiedergeben, die wir von den Fuldaer Firmen und Bürgerinnen und Bürger erhalten“ so Andreas Goerke. Für Irena Böhm, Christian Völkel und Adriana Olivera vom „Stadtteilzentrum Ziehers Süd“ war diese Aktion ein schöner Abschluss des Jahres 2021. Gemeinsam mit „Fulda stellt sich quer“ soll im nächsten Jahr, wenn die Pandemie es erlaubt, ein großes Weihnachtsessen im Bürgerzentrum organisiert werden.
„ Es ist leicht, weit entfernte Menschen zu lieben. Es ist aber nicht immer leicht, diejenigen zu lieben, die gleich neben uns wohnen“. Mit diesem Zitat von Mutter Teresa beschreibt Adriana Olivera die gemeinsame Aktion.

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