Ehrenberger Migranten setzen Zeichen gegen den Krieg

Ehrenberger Migranten setzen Zeichen gegen den Krieg
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Ehrenberger Migranten setzen Zeichen gegen den Krieg

Über 140 Migranten leben in den zwei Gemeinschaftsunterkünften der Großgemeinde Ehrenberg.

Ehrenberg Durch das Engagement von Sportcoach Bernhard Vey in Zusammenarbeit mit seinem Tandem-Coach Reza Jafari sind in den vergangen zweieinhalb Jahren trotz Einschränkungen durch die Coronamaßnahmen verschiedene Initiativen entstanden. So gibt es neben einer Tischtennisgruppe; die sich jeden Montag in der Schulsporthalle trifft, noch weitere Gruppen wie das Fußballteam „Ehrenberg International“, eine Frauen-Aktiv-Gruppe und eine Sport-Gruppe „Mig-Kids“ in Seiferts.

Neben den Sportangeboten werden in regelmäßigen Abständen Wanderungen und Spielenachmittage durchgeführt. Finanziert wird das Ganze über das Programm der Hessischen Landesregierung „Sport integriert Hessen“.

Durch die Ereignisse in der Ukraine wurden viele Flüchtlinge an ihr eigenes Schicksal erinnert. Auch sie flohen vor Terror, Krieg, Zerstörung und Verfolgung aus ihrer Heimat. Die beiden Sport-Coaches hatten nun die Idee, gegen diesen Angriff ein Zeichen zu setzen. In einer gemeinsamen spontanen Aktion erstellten die Frauen mehrere Plakate, um hiermit ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zu zeigen. Als Demonstration gegen kriegerische Gewalt und diktatorische Willkür und für den Frieden.

Thomas Happel vom Vorstand des TSV war ebenfalls von der Idee begeistert und nahm den Fototermin zum Anlass, dem Team „Ehrenberg International“ einen Trikotsatz zu übergeben.

Imran Al Khalidi aus dem Irak, der seit vier Jahren in Wüstensachsen wohnt, freute sich über diese besondere Friedensdemonstration: „Eine wunderbare Aktion. Hier konnten wir ein wenig Dankbarkeit zeigen für die Unterstützung, die wir hier erhalten, und für ein Leben hier in Frieden und Freiheit. Ebenso wichtig war es mir, die Verbundenheit mit den Kriegsopfern zu zeigen“

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