Eichenzell erfolgreich bei „Smart Cities“ Wettbewerb

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Birgit Kömpel (rechts) hatte sich mit ihrer SPD-Fraktion in Eichenzell an den SPD-Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels gewandt, sich für ihre Gemeinde einzusetzen.
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Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Birgit Kömpel (rechts) hatte sich mit ihrer SPD-Fraktion in Eichenzell an den SPD-Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels gewandt, sich für ihre Gemeinde einzusetzen.
Seehofer-Staatssekretär Dr. Günter Krings überbringt heute im Plenarsaal MdB Michael Brand die gute Nachricht von der Millionen-Förderung des Bundes.
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Seehofer-Staatssekretär Dr. Günter Krings überbringt heute im Plenarsaal MdB Michael Brand die gute Nachricht von der Millionen-Förderung des Bundes.
Seehofer-Staatssekretär Dr. Günter Krings überbringt heute im Plenarsaal MdB Michael Brand die gute Nachricht von der Millionen-Förderung des Bundes.
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Seehofer-Staatssekretär Dr. Günter Krings überbringt heute im Plenarsaal MdB Michael Brand die gute Nachricht von der Millionen-Förderung des Bundes.
Seehofer-Staatssekretär Dr. Günter Krings überbringt heute im Plenarsaal MdB Michael Brand die gute Nachricht von der Millionen-Förderung des Bundes.
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Seehofer-Staatssekretär Dr. Günter Krings überbringt heute im Plenarsaal MdB Michael Brand die gute Nachricht von der Millionen-Förderung des Bundes.

Insgesamt werden die 32 ausgewählten Projekte mit über 350 Millionen Euro gefördert.

Fulda/Wiesbaden - Am vergangenen Dienstag wurden die Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs „Smart Cities made in Germany“ bekannt gegeben. Über 33 Millionen Fördergelder fließen nach Hessen: Von den 20 einzelnen Kommunen die prämiert wurden, befinden sich mit Kassel, Eichenzell und Darmstadt auch drei Kommunen aus Hessen, 12 weitere Projekte wurden vom „Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat“, Horst Seehofer, als interkommunale Kooperationen und Landkreise ausgezeichnet. Insgesamt werden die 32 ausgewählten Projekte mit über 350 Millionen Euro gefördert. „Allen hessischen Gewinnern möchte ich besonders gratulieren und wünsche Ihnen für die Umsetzung der Projekte viel Erfolg. Mit den hervorragenden Konzepten haben die hessischen Kommunen die Jury überzeugt und sich durchgesetzt. Die Digitalisierung in den Kommunen kann durch Modellprojekte wie diese beschleunigt werden. Wir werden die Gewinner aus Hessen begleiten und auch die Kommunen, die in diesem Jahr nicht zum Zuge gekommen sind, in geeigneter Form unterstützen“, gratulierte Digitalministerin Kristina Sinemus. Die Modellprojekte „Smart Cities 2020“ stehen unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt – Stadtnetzwerk“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können. Auf die Ausschreibung des „BMI“ hatten sich 86 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben.

„Das ist schon ein Knüller, der nochmal richtig Schwung bei der Digitalisierung in unserer Heimat bringt“, freut sich der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand, der sich als Mitglied im Innenausschuss bei Innenminister Seehofer sowohl für die Bewerbungen des sogenannten „Osthessen-Cluster“ (der 5 Kommunen Fulda, Bad Hersfeld, Neuhof, Burghaun, Ludwigsau) als auch das Konzept der Gemeinde Eichenzell eingesetzt hatte. Das unter den fast 90 Bewerbern zumindest ein Bewerber aus Osthessen ausgewählt wurde, bezeichnete der Abgeordnete als „echten Erfolg im nationalen Wettbewerb“. Brand dankte Bürgermeister Johannes Rothmund für das „gute wie zielführende Zusammenwirken, gerade in der wichtigen Entscheidungsphase“.

Wie Brand mitteilt wird es voraussichtlich eine weitere Förderrunde des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ geben. „Dort gibt es eine 2. Chance für das Osthessen-Cluster, das es verdient auch vom Bundesprogramm zu profitieren. Das wäre sicher wünschenswert und dafür werden wir uns mit guten Argumenten stark machen“, kündigte Brand an. „Wenn es richtig gut läuft, kann Eichenzell mit über 10 Millionen Euro Bundesförderung rechnen“, so Brand „Erst wenn der genaue Förderbescheid vorliegt, wissen wir es konkret.“ Das „Bundesinnenministerium“ hat noch keine konkreten Fördersummen veröffentlicht. „Rhöncloud“, ein eigenes Rechenzentrum, smarte Laternen mit Wifi und Stromtankstelle sind nur einige der Antworten, die Eichenzell zu bieten hat. Dazu viele gute Ideen für Gesundheit und Pflege, Mobilität, Industrie oder Umwelt. „Eichenzell spielt auch künftig im Felde der Digitalisierung vorne mit, auch als gutes Beispiel für andere“, so Brand.

„Das ist super. Ich freue mich, dass meine Heimatgemeinde als Smart- City-Modellstandort ausgewählt wurde. Eine Zukunft ohne Digitalisierung und Vernetzung ist nicht mehr denkbar, und wir in Eichenzell haben hier in den vergangenen Jahren gute Vorarbeit geleistet“, so die SPD-Unterbezirksvorsitzende Birgit Kömpel, die bereits seit 2007 Mitglied der Gemeindevertretung in Eichenzell ist. Die Eichenzeller SPD-Fraktion habe sich an den SPD-Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels mit der Bitte gewandt, sich für Eichenzell einzusetzen.

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Birgit Kömpel (rechts) hatte sich mit ihrer SPD-Fraktion in Eichenzell an den SPD-Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels gewandt, sich für ihre Gemeinde einzusetzen.

Lutz Köhler, Fraktionsvorsitzender der Eichenzeller SPD, ist ebenfalls begeistert: „Sicherlich sind unser Standortvorteil und das schnelle Internet wichtige Kriterien gewesen, die die Verantwortlichen in Berlin dazu bewogen haben, sich für unsere Gemeinde zu entscheiden.“ Köhler erinnert an die Initiative des damaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Günter Strelitz, den Ausbau eines Glasfasernetzes selbst in die Hand zu nehmen. „Der Vorschlag wurde von allen Fraktionen damals mitgetragen und erfolgreich in der Gemeinde umgesetzt“, sagt Köhler: „Hier zeigt sich, dass Projekte erfolgreich sein werden, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.“

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