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20. Jahrestag des Zugunglücks von Eschede: Udo Bauch aus Eichenzell heute Abend im NDR-Fernsehen

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Eichenzeller Udo Bauch hatte das Inferno am 3. Juni 1998 schwerstverletzt überlebt

Eichenzell - Am 3. Juni jährt sich das bisher schwerste Zugunglück in der deutschen Nachkriegsgeschichte zum 20. Mal, wo im Heidedörfchen Eschede 101 Menschen gestorben sind und weit über 100 Reisende teilweise schwerste Verletzungen erlitten haben. Der Eichenzeller Familienvater Udo Bauch überlebte das Inferno schwerverletzt und leidet noch heute unter einer 100-prozentigen Schwerbehinderunng.

Anlässlich des 20. Jahrestages widmet sich der Fernsehsender NDR ausführlich  dieses Unglücks und beleuchtet, wie es den Opfern nach 20 Jahren geht.   Bauch hat sich nach dem Unfall hart zurück ins Leben gekämpft und  über seine schrecklichen Erfahrungen  das Buch "Zugunglück von Eschede übelebt" geschrieben. Als Dank für sein persönliches Überleben hat er in seinem Garten die Eichenzeller Lourdeskapelle gebaut, die im Mai 2000 feierlich eingeweiht wurde und den Opfern des Zugunglücks gewidmet wurde.

Am heutigen Montag, 28. Mai, um 19.30 Uhr berichtet Bauch beim Fernsehsender NDR in der Sendung "Hallo Niedersachsen" wie es ihm nach 20 Jahren geht und wie groß noch immer das Leid bei den Hinterbliebenen und Verletzten ist. Bauch betont auch heute noch, das dieses Unglück vermeidbar gewesen wäre und der Zug nur deshalb entgleiste, weil bei der Deutschen Bahn wichtige Sicherheitshinweise vor dem Unfall missachtet wurden.

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