Eine Stunde mehr Schlaf

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In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren umgestellt.

Osthessen. Seit 1980 gibt es in Deutschland erneut die Zeitumstellung, die nach der Ölkrise 1973 eingeführt wurde, um Energiekosten einzusparen. Experten sind sich heute jedoch einig, dass das Einsparpotenzial durch diese Umstellungen verschwindend gering ist. Dennoch wird am System von Winter- und Sommerzeit festgehalten. Als weiterer Grund für die Zeitumstellung wird oft eine bessere Nutzung des Tageslichtes genannt, was sich positiv auf die Lebensqualität auswirken soll.

Auch wenn es manchmal etwas willkürlich wirkt, die Zeitumstellung  folgt einem festen System. In Mitteleuropa beginnt die Winterzeit (MEZ) stets am letzten Sonntag im Oktober – in diesem Jahr also am morgigen Sonntag. Dann werden die Uhren wieder von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt. Jeder, der Funkuhren hat, kann sich enspannt zurücklehnen, denn diese erledigen die Zeitumstellung selbst. Analoge Uhren müssen allerdings von Hand umgestellt werden. Viele regen sich über die Uhrenumstellung auf, halten sie für unnötig und nicht mehr zeitgemäß. Trotzdem ist ein Ende der halbjährlichen Änderung nicht in Sicht. Als wirklich belastend empfinden einige Menschen die Uhrenumstellung im Frühjahr, denn dort wird eine Stunde Schlaf geraubt, was den Biorhythmus häufig durcheinander bringt. Die Folge ist ein "Mini-Jetlag”, der sich einige Tage hinziehen kann, denn der Körper muss sich erst einmal an den neuen Hell-Dunkel-Rhythmus anpassen.

Für alle, die sich nicht merken können, wann man die Uhren vor oder zurück stellt, gibt es einen einfachen Merksatz: Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor das Haus und somit auch die Uhren eine Stunde vor. Im Winter holt man die Gartenmöbel zurück ins Haus und stellt auch die Uhren eine Stunde zurück.

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