Einfach zauberhaft: Magier Stephan von Köller verzaubert die Region

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Stephan von Köller zaubert seit seinem zehnten Lebensjahr.

Der Magier Stephan von Köller berichtet über seine zauberhafte Geschichte.

Fulda. „Wenn die Augen des Publikums vor Begeisterung glitzern, dann weiß ich, ich habe meine Aufgabe gut gemacht“, schwärmt der Magier Stephan von Köller aus Fulda. Mit neun Jahren sah von Köller den Zauberer Doug Henning im Fernsehen. „Ich war total begeistert von seiner Show“, so von Köller. Der Trick mit den roten Tuch hat den jungen Magier so begeistert, dass er heute noch ein Teil seiner Show ist. „Egal ob Close up, Saloon- oder Bühnenshow, der Trick mit dem roten Tuch ist immer dabei“, verspricht von Köller.

Der in Südafrika aufgewachsene Magier verbesserte seine Zauberkünste immer weiter. Erste Auftritte gab es vor der Familie oder in der Schule. Die Magie blieb immer in seinem Leben. Zurück in Deutschland zog es den naturverbundenen 56-Jährigen zum Bundesgrenzschutz. Durch seine Arbeit kam er nach Fulda. „Als Ausbilder beim Bundesgrenzschutz habe ich meinen Auszubildenden auch mal einen Trick gezeigt. Ich liebe es einfach Menschen zu unterhalten“, erzählt von Köller im Gespräch mit der „Fulda aktuell“-Redaktion. Seit 1993 unterhält er sein Publikum hauptberuflich. „Mein Vater sagte damals, ich müsse machen, was mich glücklich macht. Mein Beruf macht mich glücklich“, schwärmt der Magier.

Von Köller versteht es sein Publikum in den Bann zu ziehen. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob er Meter weit entfernt auf einer Bühne steht oder direkt am Tisch des Publikums. Ein Magier müsse sein Handwerk beherrschen. Von Köller trainierte drei Jahre Ballett, um seine Körperhaltung zu perfektionieren. „Zauberei ist nicht nur, irgendwelche Tricks zeigen. Es ist viel mehr“, so von Köller. Das Spiel mit dem Publikum, die Psychologie des Menschen, das sei die Kunst, die ein Zauberer beherrschen müsse. Aber auch das Präsentsein und genaue Körperbewegungen spielten eine große Rolle im Geschäft der Illusionen. Authentizität sei das Schlüsselwort im Spiel mit Schein und Illusion. „Das Publikum muss mir das abnehmen, was ich mache“, so von Köller weiter.

Der deutsche Meister der Zauberkunst (Sparte Großillusion) sucht während seiner Shows immer wieder Kontakt zum Publikum. Das Wichtigste sei ein respektvoller Umgang mit dem Publikum. Das fange mit der Bühnenbekleidung an. „Ich trete meistens im Anzug auf, wenn es etwas lockerer sein soll auch mal mit einer schicken Jeans. Aber die Kleidung sollte dem Event angemessen sein“, findet von Köller.

Unterstützt wird der Magier von seinem achtköpfigen Team. Das ihn bei großen Shows und größeren Auftritten begleitet. „Für meine Auftritte, egal ob große Bühnenshow oder kleine Close ups, ist es wichtig, dass alle Details stimmen. Die Kleinigkeiten entscheiden häufig, ob es ein guter Auftritt war“, erklärt von Köller. Zu sehen ist der Magier am 30. April bei der Benefiz-Gala „Come together“ im „Schlosstheater“ oder am 6. Mai am Tag der offenen Tür im „Bardohaus“. Weitere Informationen gibt es unter www.svkoeller.deim Internet.

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