Empfang für Jubilare

Fulda. Dienstjubilen und Verabschiedungen markieren einen Spannungsbogen, in dem sich die Mitarbeit der verschiedenen Bereiche der Stadtv

Fulda. Dienstjubilen und Verabschiedungen markieren einen Spannungsbogen, in dem sich die Mitarbeit der verschiedenen Bereiche der Stadtverwaltung widerspiegelt", meint Fuldas Verwaltungschef Gerhard Mller. Im Grnen Zimmer des Schlosses gab er zu Ehren von acht Dienstjubilaren und acht knftigen Ruhestndlern einen Empfang, in dessen Verlauf Mller deren Lebensleistung wrdigte. Hans-Ulrich Greb, Werner Cre, Barbara Barth, Johannes Schweizer, Elmar Klingenberger, Ellen Storch sowie Elfriede Steinkamp gehren seit 25 Jahren dem ffentlichen Dienst an. Auf 40 Jahre im ffentlichen Dienst kann Thomas Wenig, Koordinator fr Bauangelegenheiten im Bro von Stadtbaurtin Cornelia Zuschke zurckblicken. Christhilde Hainer, Norbert Auth, Elisabeth Tschitschko, Brigitte Wagner und Marianne Kempf verabschiedete der Oberbrgermeister whrend des Empfangs in den Ruhestand. Bereits im Ruhestand sind Margot Schreiner, Volker Mller sowie Helmut Guntrum.

Stationen

Nach der Ausbildung zunchst als Kaufmann im Gro- und Auenhandel wechselte Dienstjubilar Hans-Ulrich Greb in die Sozialpdagogik. Im Jugendbildungswerk, das beim Amt fr Jugend und Familie angesiedelt ist, engagiert er sich seit Jahren mit viel Elan fr die Belange Jugendlicher. Amtmann Werner Cre schaut als Technischer Prfer" im Rechnungsprfungsamt danach, dass die Zahlen und technischen Daten stets stimmen. Die Kmmerei, das frhere Verkehrsbro und wiederum die Kmmerei der Stadt sind die bisherigen Stationen von Barbara Barth, die als Verwaltungsangestellte bei der Stadt Fulda beschftigt ist. Nach einem Studium der Kartographie begann Johannes Schweizer 1985 als Vermessungstechniker bei der Stadt Fulda. Auf ein Vierteljahrhundert in stdtischen Diensten kann Hausmeister Elmar Klingenberger zurckblicken ebenso wie Raumpflegerin Ellen Storchund Hilfspolizeibeamtin Elfriede Steinkamp. Amtsrat Thomas Wenig hatte seine Laufbahn 1970 beim Bundesgrenzschutz begonnen. Nach einer Abordnung zum Regierungsprsidium Darmstadt wechselte er 1991 zur Stadt in die Abteilung Presse- und ffentlichkeitsarbeit." Weitere Stationen waren die Abteilungsleitung des Aufgabenbereichs Ortsbeirte/Brgerberatung" sowie seit dem Jahr 2000 die Koordination des Baudezernats.

Neu gewonnener Spielraum

Disziplin, Sorgfalt und Einsatzbereitschaft htten die knftigen Ruhstndler ausgezeichnet. Die Verwaltung und damit letztlich die Menschen unserer Stadt verdanken ihnen viel." Abschied nehmen bedeute nicht zuletzt auch ein wenig Wehmut, nmlich nicht mehr eingegliedert zu sein in einen Arbeitsprozess mit all seinen Verpflichtungen. Dennoch berwiege nun das Positive.

Fr die Zukunft wnschte Fuldas Veraltungschef den acht Pensionren Hainer, Auth, Tschitschko, Wagner, Kempf, Schreiner, Mller und Guntrum Gesundheit, vor allem aber auch Kreativitt, um den neu gewonnenen Spielraum zu gestalten.

Erfahrung braucht Zeit

25 Jahre sind eine lange Zeit und Anlass Dank zu sagen. Das gelte insbesondere auch fr jene, die nun aus dem Dienst geschieden sind, betonte der stellvertretende Personalratsvorsitzende Richard Thonius. Bei der Frage, was man den Gsten des Empfangs als Anregung mitgeben knne, zitierte Thonius den amerikanischen Managementlehrer Peter Drucker. Einen akademischen Titel kann man schnell bekommen, Erfahrung braucht Zeit," hatte der Publizist einmalgesagt. Viel Erfahrung sei heute versammelt. Fr Erfahrung, die uns nun verlsst", msse neue nachfolgen, riet der stellvertretende Personalratsvorsitzende. Den Ruhestndlern empfahl er verbunden mit dem Dank des Personalrates einen Gedanken von Anatole France. Alle Vernderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst."

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