Das Ende des "Messengers"

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Osthessen. „Facebook“ stellt „Windows“-Dienst für Desktop-PC und Notebooks am Sonntag ein.

Osthessen. Wer bisher mit seinen "Facebook"-Freunden chatten wollte, ohne das soziale Netzwerk im Internet-Browser zu öffnen, hatte seit Anfang 2012 die Möglichkeit, die Windos-Applikation "Facebook Messenger" zu nutzen.

Damit ist es am Sonntagabend vorbei. Derzeit informiert "Facebook" alle nutzer des "Messengers" darüber, dass dieser Dienst ersatzlos eingestellt wird. Damit dürft auch eine Desktop-Version für Apple-Betriebssysteme, die bisher nicht erschienen ist, Geschichte sein.

Lapidar und ohne Angabe von Gründen erfahren alle "Messenger"-User derzeit: "Leider können wir den Facebook Messenger für Windows nicht länger unterstützen und er wird ab 3. März 2014 nicht mehr funktionieren." Weiter unten ist unter "Erfahre mehr" ein Link installiert, der jedoch nur auf die allgemeine Infoseite von "FB" führt.

Die Entwickler arbeiten derzeit an einer Version für das "Windows Phone", die in Kürze erwartet wird. Zudem scheint die Einstellung der Desktop-Version darauf hinzudeuten, dass "FB" vor allem nach der Übernahme des auf Mobilgeräten fast mit den gleichen Funktionen ausgestattete "Whats App" ("Fulda aktuell" berichtete) für die Zukunft verstärkt auf mobile Engeräte wie Smartphones oder Tablet PCs setzt. In diesem Markt sind derzeit die größten Werbe-Umsätze für das Unternehmen zu erwarten.

Bisher ist nicht bekannt, ob die mobilen Apple- und Android-Versionen des "Facebook Messengers" auch vor dem Aus stehen könnten.

Wer weiterhin per Desktop-PC oder Notebook mit seinen "FB"-Freunden chatten möchte, kann das natürlich weiterhin über die reguläre "FB"-Seite im Browser unter www.facebook.com tun.

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