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Erfolgreiche Neuauflage der „MINT-Labortage“

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Unter Schwarzlicht überprüfen, ob die Hände tatsächlich ordentlich desinfiziert wurden – das fanden die Grundschülerinnen und Grundschüler aus Fulda und Eichenzell sehr spannend. 
Unter Schwarzlicht überprüfen, ob die Hände tatsächlich ordentlich desinfiziert wurden – das fanden die Grundschülerinnen und Grundschüler aus Fulda und Eichenzell sehr spannend.  © Hochschule Fulda

Zweimal im Jahr öffnen die Labore der Hochschule Fulda ihre Türen für Schulklassen aller Schulformen.

Fulda Durch die Pandemie gab es eine zweijährige Pause der „MINT-Labortage“. Doch jetzt ist es endlich wieder so weit – und die Labortage, die von der Hochschule in Kooperation mit den „MINT-Partnern“ im Landkreis Fulda veranstaltet werden, erleben einen Ansturm wie noch nie.

„MINT“ steht für naturwissenschaftlich-technische Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Durch Aktionen wie die „MINT-Labortage“ soll bei Kindern und Jugendlichen Interesse für das Thema geweckt werden.

Und das Angebot stößt auf immer größeren Zuspruch: „Vor der Pandemie waren es im Schnitt etwa 800 Mädchen und Jungen, die an 40 Workshops teilgenommen haben. In diesem Jahr sind es sogar 1.163 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 58 Workshops – ein neuer Rekord“, berichtet Sandra Blum, Koordinatorin des „MINTmachClubs Fulda“ und fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch von Seiten der Schulen und sind sehr froh, dass wir spontan noch mehr als 20 Workshops organisieren konnten. Daher finden die Angebote diesmal sogar noch in der Folgewoche statt. Unser großer Dank gilt vor allem unseren Kooperationspartner*innen, die den Großteil der Zusatz-Workshops anbieten.“

Die Veranstaltungsreihe der Hochschule Fulda findet seit 2016 jährlich im März und September statt und hat inzwischen ein Einzugsgebiet, das weit über den Landkreis Fulda hinausreicht. So reisen zum Beispiel in diesem Jahr auch Schulklassen aus Frankfurt, Hanau oder aus Bad Kissingen an.

Bei Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften stoßen die Labortage auf große Begeisterung, und zwar von den jüngsten Forscherinnen und Forschern im Grundschulalter bis zu den angehenden Abiturienten. Die Kleinsten können zum Beispiel bei einem der Kooperationspartner, dem Kindertreff Zitrone in der Fuldaer Innenstadt, spannende Experimente wie die „Cola-Explosion“ durchführen oder im Kulturzentrum Kreuz einen Podcast erstellen. Auch einen Tag als „Kinderkrankenschwester“ können die Jüngsten am Fachbereich Pflege und Gesundheit erleben.

Für Klassen der Mittelstufe gibt es beispielsweise Workshops zu den Themen „Lego Mindstorms“ oder mit lebensnahen Fragen wie „Handy, App, Toaster, TV … wie funktioniert Programmieren?“, während Schülerinnen und Schüler der Oberstufe schon ganz tief in wissenschaftliche Theme aus den Bereichen Mikrobiologie, Lebensmitteltechnologie und Angewandte Informatik eintauchen können. Im Vordergrund steht, dass der Spaß an „MINT“ in den jeweils vierstündigen Workshops vermittelt wird und alle die Möglichkeit haben MI(N)T zu machen.

Die nächsten „MINT-Labortage“ finden voraussichtlich Ende September 2022 statt. Das Programm wird noch vor den Sommerferien unter www.hs-fulda.de/ mint-labortage veröffentlicht. Dort sind auch Anmeldemöglichkeiten für Schulklassen zu finden. 

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