Eröffnung der A66: Minister Dobrindt schickt Staatssekretär Bomba

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Neuhof. Heute ist es soweit: Die A66 und das neue Herzstück, der Tunnel, werden eröffnet.

Neuhof/Berlin. Mit Rainer Bomba wird ein "Staatssekretär der Region" das letzte Teilstück der A 66, den Tunnel bei Neuhof, eröffnen – Bomba stammt aus Steinau a.d. Straße.  In einem exklusiven Grußwort für "Fulda aktuell" wünscht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt der Region Osthessen und den Nutzern der A 66 allzeit gute Fahrt und beleuchtet den Weg von den Anfängen im Jahre 1969 bis zur Fertigstellung an diesem Wochenende.

Mit dabei: Wahlkreisabgeordneter Michael Brand, der die Staffel zur A 66 von Alfred Dregger seit 2005 in Berlin weiter getragen hat und sich ebenfalls über den erfolgreichen Abschluss des wichtigen Mega-Projektes freut.Heute Vormittag findet die feierliche Verkehrsfreigabe der A66 statt. Burkhard Vieth, Präsident von "Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement" wird die geladenen Gäste begrüßen. Rainer Bomba, Staatssekretär im "Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur", sowie Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für "Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung" werden Ansprachen halten.  Weitere Grußworte halten Bernd Woide, Landrat des Kreises Fulda, und Maria Schultheis, Bürgermeisterin von Neuhof.

Der Tunnel kann heute, 13. September, von 9.30 bis 13.30 Uhr besichtigt werden, bevor er für den Verkehr freigegeben wird.

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Grusswort des Bundesverkehrsministers

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ein "Jahrhundertprojekt" ist fertig gestellt. Die Autobahn A 66 wird nach dem letzten Lückenschluss an diesem Wochenende eröffnet. Der Bund hat rund 310 Millionen Euro in den 22 Kilometer langen Teil der A 66 zwischen Schlüchtern/Nord und dem Autobahndreieck Fulda investiert. Und 118 Millionen Euro davon entfallen auf den letzten, jetzt fertig gestellten 3,5 Kilometer langen Abschnitt.

Die ersten Überlegungen gehen zurück auf das Jahr 1969, als der damalige Fuldaer Oberbürgermeister Alfred Dregger zunächst eine Runde zur Fortentwicklung der B40 und bald darauf eine Arbeitsgruppe zum Bau der A66 bis nach Fulda einrichtete, um die Region Osthessen an den Rhein-Main-Raum bis Frankfurt anzubinden.

Niemand konnte damals voraussehen, dass Fulda und Osthessen bereits 20 Jahre danach von einer Randlage an der innerdeutschen Grenze in eine zentrale Lage im wiedervereinigten Deutschland zurück rücken würden. Auch die finanziellen Anforderungen des Aufbaus Ost, gerade im Bereich der Infrastruktur und des Verkehrs, waren naturgemäß nicht vorauszusehen. Umso wichtiger bleibt, dass die gesamt Region immer an dem Ziel festgehalten hat und keinen Zweifel daran aufkommen ließ, dass sie diesen Lückenschluss braucht und will.

Wie mein Kollege Michael Brand mir als Wahlkreisabgeordneter berichtet hat, hat der Erfolg tatsächlich viele Väter: der langjährige Landrat Fritz Kramer und Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger, sein Nachfolger Dr. Alois Rhiel, er vor allem als späterer Verkehrsminister des Landes Hessen – und vor allem, von allen dafür geachtet, der langjährige Oberbürgermeister, Alfred Dregger. Ihm kommt das Verdienst zu, von den Anfängen 1969 bis hin zur Verankerung des Projektes im Bundesverkehrswegeplan, in allen seinen Funktionen, vor allem als Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion dafür Sorge getragen zu haben, dass dieses zentrale Projekt immer auf der Tagesordnung blieb.

Gemeinsam mit den kommunalen Verantwortlichen in Osthessen und der Landesregierung in Wiesbaden hat der Bund, nicht zuletzt aufgrund konstanten Drängens auch aus der Region, in der letzten Wahlperiode nochmals eine "Schaufel drauf gepackt", um in diesem Jahr 2014 zum endgültigen erfolgreichen Abschluss dieses zentralen Verkehrsprojektes im Herzen Deutschlands zu kommen. In Zeiten der Konsolidierung und der Schuldenbremse ist diese zusätzliche Investition im Jahre 2013 keine Selbstverständlichkeit und belegt die Bedeutung, die Bund und Land diesem Projekt beimessen.

Die Region Osthessen beglückwünsche ich zu diesem historischen Tag, und allen, die von der A66 den erhofften Nutzen haben werden, wünsche ich allzeit gute Fahrt, viel Erfolg und Gottes Segen!

Alexander Dobrindt MdB Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

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