Eröffnung des inklusiven Bistros antons meet&eat in Fulda

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Gestern wurde das neue inklusive Bistro antons meet&eat in der Robert-Kircher-Straße den ersten 100 Gästen präsentiert.

Fulda - Initiiert durch die StadtWette 2015 und mit Unterstützung von Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, ist die Idee entstanden, Inklusion weiter in die Bürgerschaft zu tragen. Akteure und Zuschauer waren sich am Showabend der StadtWette einig: Das gelingt nur, wenn wir ein Sozialprojekt außerhalb unseres Campus ins Leben rufen und gerade die jungen Leute da abholen, wo sie sind – mitten in der Stadt. Das Projekt wurde von Anfang an von Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt.

Von jungen Menschen für junge Menschen

 Ziel des antons als Sozialprojekt ist es, gerade junge Leute da abzuholen wo sie sind und für sie einen inklusiven Treffpunkt zu schaffen - diese Idee entstand bereits mit der Stadtwette und Unterstützung von Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld, der bei der Eröffnung von Bürgermeister Dag Wehner vertreten wurde. Inklusion heißt auch Beteiligung: Von der Idee bis zur Umsetzung sind Jugendliche mit und ohne Behinderung an der Konzeptionierung, beim Bau und im Bistrobetrieb federführend beteiligt.

Inklusion in die Bürgerschaft tragen

Inklusion in die Bürgerschaft zu tragen, heißt auch außerhalb unseres Campus inklusive Angebote zu schaffen. Das antons soll als inklusive Begegnungsstätte mitten in der Stadt wirken und ersetzt damit gleichzeitig den Treffpunkt Seitenwechsel auf dem Campus. Der offene Treffpunkt für die junge Generation mitten in Fulda zeigt ein inklusives Miteinander, dass den Blick auf die Ressourcen und Fähigkeiten der Einzelnen richtet. Ermöglicht werden Begegnungen und Gespräche mit Menschen mit Behinderung, die Sichtweisen verändern und Barrieren im Kopf abbauen.

meet & eat: Mehr als nur ein Bistro

 Das antons bietet angelehnt an einen Marktplatz bei Bedarf die Möglichkeit „to go“ Produkte zu erwerben. Gleichzeitig laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein, ob zur gemeinsamen Mittagspause, einem Feierabendgetränk sowie bei angebotenen Events. Auch das gemeinsame Lernen oder „Co-Working Space“ wird in dem Treffpunkt ermöglicht. Im hinteren Bereich stehen Hilfsmittel zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Whiteboard oder die Präsentation an einem Bildschirm. Darüber hinaus soll das antons auch zur Vermietung angeboten werden – hier besteht große Nachfrage in Fulda.

Nachhaltige Produkte zu fairen Preisen 

Das gastronomische Angebot stellt sich aus den eigenen Erzeugnissen von antonius Bio-Produkten zusammen: Regional, ökologisch und sozial. Leitprodukte sind vor allem das antonius Brot und die antonius Kartoffel. Die Speisekarte ist übersichtlich und orientiert sich am schmalen Geldbeutel der jungen Generation. Soziales und Wirtschaftliches verbinden: Mit Partnern aus Fulda Als inklusives Sozialprojekt ist das antons gemeinnützig und möchte die Idee der Inklusion weiter voranzutreiben. Dazu braucht es regionale Partner, die als Unterstützer einen Beirat bilden. Dieser besteht aus erfolgreichen jungen Unternehmern der Stadt (u.a Heiko Reinholz, Felix Wessling). In regelmäßigen Treffen sollen Angebot und Wirkung reflektiert werden.

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