Beitrag zur Sicherung der Mobilität im ländlichen Raum

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Mit Rat und Tat wollen sich die Bürgerbus-Initiativen aus dem Landkreis Fulda gegenseitig unterstützen. Hierzu gehört ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch. Ein erstes Treffen fand jetzt in Neuhof statt. Vor dem Gemeindezentrum (von links) Vertreter aus Neuhof, Rasdorf, Hilders und Großenlüder mit Martina Rode (3.v.r.) und Sophia Hahn (r.) vom Landkreis

Erstes Netzwerktreffen der Bürgerbus-Initiativen aus dem Landkreis Fulda in Neuhof / Organisation aus Hersfeld-Rotenburg zu Gast 

Neuhof - Acht von elf Initiativen, die sich im Landkreis Fulda für Bürgerbusse engagieren, sowie eine Initiative aus dem Nachbarkreis Hersfeld-Rotenburg, trafen sich im Gemeindezentrum von Neuhof zum Austausch. Martina Rode vom Fachdienst Regionalentwicklung des Landkreises hatte zu dem Netzwerk-Treffen eingeladen und moderierte die Veranstaltung. Dabei unterstützten sie Theresia Möller von der Gemeindeverwaltung und Hubert Möller von der Neuhöfer Bürgerbus-Initiative bei der Organisation unter Corona-Bedingungen.

Martina betonte, dass die Sicherstellung der Mobilität im ländlichen Raum ein zentrales Anliegen des Landkrei-ses sei. Die Bürgerbus-Initiativen leisteten hierfür einen wichtigen Beitrag. Erster Beigeordneter Franz-Josef Adam, der die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen des terminlich verhinderten Bürgermeisters Heiko Stolz begrüßte, rief in Erinnerung, dass Neuhof schon gleich Interesse signalisiert habe, als das Programm des Hessischen Wirtschaftsministeriums zur Förderung von Bürgerbussen im Juni 2018 aufgelegt worden sei. Zum Glück stehe mit Hubert Möller ein Bürgerbus-Koordinator zur Verfügung, der sich seitdem für das Projekt einsetze.

Über den Freiwilligendienst aller Generationen könne solch ein ehrenamtliches Engagement mit einer kleinen Aufwandsentschädigung unterstützt werden, erläutert Sophia Hahn vom Treffpunkt Aktiv des Landkreises Fulda. Der Landkreis fungiere als Träger des Freiwilligendienstes und berate bei der Umsetzung. Von seinen praktischen Erfahrungen als Bürgerbus-Koordinator berichtete Hubert Möller, der auch als Busfahrer einspringt, wenn Not am Mann ist. Beim anschließenden Austausch nahm der Umgang mit Corona breiten Raum ein, der für jede Initiative eine Herausforderung darstellt. Viele boten übergangsweise einen Einkaufsservice an, bei dem vom Bürgerbusfahrer mittels Zettel und Tasche die Einkäufe erledigt wurden.

Aber auch Einstieghilfen in die Busse, Fahrzeugüberlassung an Vereine oder Privatleute, der Erhalt der Gemeinnützigkeit und immer wieder das Thema Finanzierung, da bei den geförderten Bussen kein Fahrgeld genommen werden darf, wurden angesprochen. „Wie macht ihr das denn?“ war die am häufigsten gestellte Frage. So vielfältig sind die Themen beim Betrieb eines Bürgerbusses, dass nicht alles beantwortet werden konnte. Martina Rode verabschiedete die Teilnehmer mit der Zusage, im nächsten Frühjahr wieder zum Austausch einzuladen. Übrigens: Bei allen Bürgerbus-Initiativen in den verschiedenen Kommunen werden noch ehrenamtliche Unterstützer gesucht. Die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort nennen Martina Rode und Sophia Hahn vom Landkreis unter Telefon 0661/6006 -9490 beziehungsweise -7974.

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