Erziehungskompetenz von Anfang an stärken

Fulda. Der Landkreis und die Stadt Fulda haben die Frderung der Familienbildung auf eine neue Berechnungsgrundlage gestellt. Seit diesem Haushal

Fulda. Der Landkreis und die Stadt Fulda haben die Frderung der Familienbildung auf eine neue Berechnungsgrundlage gestellt. Seit diesem Haushaltsjahr erhalten die drei gemeinntzigen Trger eine Grundpauschale von jeweils 10.000 Euro, die je zur Hlfte vom Landkreis und von der Stadt bernommen wird und sich bei einem berwiegend offenen Angebot verdoppelt. Ergnzend gibt es Zuschsse in unterschiedliche Hhe je nach Art und Umfang des angebotenen Leistungsspektrums.

Nach der bisherigen Frderpraxis wurden die Trger der Familienbildung Helene-Weber-Haus, Mtterzentrum sowie Geburtshaus und Familienzentrum mit jhrlich 32.000 Euro untersttzt. Nach der genderten Berechnungsgrundlage betrgt die Gesamtfrdersumme 52.000 Euro. Whrend die Frdermittel fr das Helene-Weber-Haus auf 15.500 Euro und das Mtterzentrum auf 24.000 Euro aufgestockt werden, wird das Geburtshaus und Familienzentrum erstmals mit 12.500 Euro gefrdert.

Bei einem Besuch im Geburtshaus in der Sturmiusstrae berreichten die Jugendhilfedezernenten von Landkreis und Stadt Fulda, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld und Brgermeister Dr. Wolfgang Dippel, die Zuwendungsbescheide an Geschftsfhrerin Marion Bleuel, die sich ber die Anerkennung der vom Familienzentrum geleisteten Arbeit dankbar zeigte. Durch die finanzielle Untersttzung besitze der Verein mehr Planungssicherheit und sei fr knftige Herausforderungen gewappnet.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld betonte, dass mit der getroffenen Neuregelung den berechtigten Anliegen der Trger in angemessener Weise Rechnung getragen werde. Zwar handele es sich um freiwillige Zahlungen, die jedoch nach Mglichkeit auf Dauer geleistet werden sollten. Nur so lasse sich die Erziehungskompetenz der Eltern von Anfang an strken. Der Landkreis spart an anderer Stelle, um gezielte Schwerpunkte beispielweise in der Familienbildung setzen zu knnen.

Brgermeister Dr. Dippel lobte die genderten Frderrichtlinien als fair und ausgewogen. Die Stadt Fulda wolle auch knftig mit den freien Trgern kooperieren, wenn es darum gehe, den prventiven Ansatz in der Jugendhilfe zu untersttzen. Jrgen Stock, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales bei der Kreisverwaltung, und Sachdienstleiter Thomas Mller wiesen darauf hin, dass sich die Arbeitsgemeinschaft Sozialplanung ebenfalls fr eine Strkung der Familienbildung ausgesprochen habe.

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