Shopping in Fulda: Ab Samstag wieder möglich

Ab Samstag darf in Fulda wieder geshoppt werden – mit Abstand, begrenzter Kundenzahl und „Click&Meet“.
+
Ab Samstag darf in Fulda wieder geshoppt werden – mit Abstand, begrenzter Kundenzahl und „Click&Meet“.

Endlich ist der Tag da, den viele Einzelhändler und Kunden so lange herbeigesehnt haben: Ab Samstag dürfen im Landkreis Fulda aufgrund niedriger Inzidenzen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 150 wieder öffnen und Kunden zum „Click& Meet“ in die Läden lassen.

Fulda. „Damit sind die Voraussetzungen nach dem Infektionsschutzgesetz (Bundesnotbremse) gegeben, ab Samstag im Einzelhandel ,Click&Meet‘ durchzuführen“, heißt es vom Landkreis Fulda.

Auf www.spuere-fulda oder den Internetseiten der Händler wird darüber informiert, welche Vorgaben in den Geschäften gelten. Viele machen auch per Aushang im Schaufenster darauf aufmerksam, wie die Kunden sich verhalten sollten. Manche Geschäfte fordern ein negatives Corona-Testergebnis, andere fragen nach „geimpft oder genesen“. Wieder andere bauen eigene Teststationen auf, um die größtmögliche Sicherheit beim Shopping zu gewöhrleisten.

„,Click&Meet‘ ist auf jeden Fall besser als nur ,Click&Collect‘“, sagt Edi Leib vom „Citymarketing Fulda“ auf Anfrage von FULDA AKTUELL. „Wir alle sind froh, dass nun endlich auch in Fulda die Zahlen sinken – und alle hoffen noch mehr, dass jetzt bald die vollständige Öffnung – auch für die Gastronomie – kommt.“

Leib geht davon aus, dass viele Menschen ab Samstag das Angebot der Geschäfte wahrnehmen. „Händlerinnen und Händler haben uns schon signalisiert, dass viele Kundinnen und Kunden bereits Termine vereinbart haben“, so Leib.

„Unsere Händler mussten sich in den letzten Monaten ständig neu ausrichten, jeden Tag mehr oder weniger ums Überleben kämpfen. Wenn unsere Händler nicht so aktiv gewesen wären und das Beste aus der Situation gemacht hätten, dann würde unsere Innenstadt jetzt anders aussehen“, ist Leib sicher.

Zur Sicherheit nutzen laut „Citymarketing Fulda“ der überwiegende Teil der Händler und Gastronomen die „Luca App“ zur verschlüsselten Kontaktnachverfolgung nutzt. „Damit im Infektionsfall schnell Infektionsketten unterbrochen werden und die regionale Wirtschaft nicht wieder heruntergefahren werden muss, ist es nun wichtig, dass möglichst viele Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger die ,Luca-App‘ auch nutzen“, betont das „City Marketing Fulda“.

Und die Gastronomie? „Unsere Gastronomen warten händeringend auf das ,go‘ . Alle warten darauf. Gastronomie und Handel gehören zusammen in einer Innenstadt“, konstatiert Leib.

Kontakte nachverfolgen

„Unsere gerade durchgeführte Umfrage zu alternativen Öffnungskonzepten hat gezeigt, dass viele Menschen in der Region bereit sind, Coronamaßnahmen und -vorkehrungen zu akzeptieren“ sagt Michael Konow, Hauptgeschäftsführer der „IHK Fulda“.

Es sei nun wichtig, dass durch digitale Lösungen eine schnelle und lückenlose Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird. Seit einigen Wochen ist das Gesundheitsamt Fulda an das „Luca“-System zur verschlüsselten Kontaktnachverfolgung angeschlossen. Auch die „Corona Warn-App“ verfüge mittlerweile über die Möglichkeit zur QR-Code-Generierung.

Bei der Nutzung von Apps wie unter anderem der „Luca-App“ besteht laut Konow „noch eine gewisse Zurückhaltung in der Bevölkerung“. Um dauerhaft gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben zu ermöglichen, sei deren Nutzung aber unumgänglich.

Weitere Informationen zu der App gibt es außerdem im Corona-Helpdesk der „IHK Fulda“ und unter www.ihk-fulda.de/luca-app im Internet.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

QR-Code statt des gelben Hefts: Wie und wo kommt an den digitalen Corona-Impfpass?

Seit Donnerstag können vollständig Geimpfte den Nachweis darüber per App auf das Smartphone laden lassen.
QR-Code statt des gelben Hefts: Wie und wo kommt an den digitalen Corona-Impfpass?

Art for fun - Kunstaktion des Jugendforums Fulda

Seit mehreren Jahren veranstaltet das Jugendforum der Stadt Fulda die Kunstaktion „art for fun“, die sonst im großen Rahmen im Freien stattfand.
Art for fun - Kunstaktion des Jugendforums Fulda

Sehr positive Resonanz auf Veranstaltungen des "City Marketing Hünfeld"

Mitgliederversammlung in der "Stadthalle Kolpinghaus" / Kein Frühlingsmarkt wegen Coronavirus
Sehr positive Resonanz auf Veranstaltungen des "City Marketing Hünfeld"

Drei regionale Genossenschaftsbanken gründen "VR Immo Verwaltungs GmbH" mit Sitz in Hünfeld

Verwaltung von bankeigenen vermieteten Immobilien
Drei regionale Genossenschaftsbanken gründen "VR Immo Verwaltungs GmbH" mit Sitz in Hünfeld

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.