Essenz aus 75 Jahren: „AWO Fulda“ feierte großes Jubiläum

Mit einem großen Aktionstag feiert die „AWO Fulda“ ihr 75-jähriges Bestehen mit zahlreichen Besuchern auf dem Fuldaer Uniplatz.
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Mit einem großen Aktionstag feiert die „AWO Fulda“ ihr 75-jähriges Bestehen mit zahlreichen Besuchern auf dem Fuldaer Uniplatz.

Viele Menschen feierten mit den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen das AWO-Jubiläum

Fulda. 75 Jahre gibt es die „AWO“ in Fulda. Zum Jubiläum fand am vergangenen Samstag ein großer Aktionstag auf dem Universitätsplatz Fulda statt. Es war das erste Fest in der Stadt nach dem Corona-Lockdown – dies und auch das schöne Sommerwetter trugen sicherlich dazu bei, dass sehr viele Menschen gekommen waren, um sich zu treffen, sich über die verschiedenen Angebote der AWO zu informieren und das bunte Bühnenprogramm zu bestaunen. Auch gab es einiges zum praktischen Ausprobieren und Mitmachen.

In wie vielen unterschiedlichen Bereichen die „AWO“ mit vielfältigen Formen aktiv ist konnten die Besucherinnen aund Besucher m Samstag erleben: am Stand des Beschäftigungsprojekts „Lohn und Brot“ beispielsweise gab es Dekorationsartikel mit selbst gebauten Nistkästen und Blumen, die Nähstube hatte Herzkissen und Bücher aus dem Bücherbasar im Angebot. Die Fahrradwerkstatt bot einen Fahrradcheck an. Beim Väterprojekt gab es die Möglichkeit, Herzen aus Holz auszusägen. Das „Repair-Café Erneuer:Bar“ des „Jugendwerks der AWO Nordhessen“ hatte einen Fahrradparcours aufgebaut. Der Leihladen Fulda informierte über seine Angebote und man konnte sich das Leih-Lastenfahrrad anschauen.

Auf große Resonanz stießen die Attraktionen für Kinder: Es wurden Luftballontiere gebastelt und sie konnten versuchen, einen Basketball in einen Korb zu treffen und kleine Preise gewinnen. Das selbst gemachte Popcorn lockte mit seinem Duft auch ein paar der Größeren. Apropos: Wer schon immer einmal wissen wollte, wie „Essen-auf-Rädern“ schmeckt, konnte es ausprobieren – es gab Schichtkraut ein Gericht mit Hackfleisch und Weißkohl) und Gulaschsuppe.

Auch einige befreundete Vereine waren vertreten: Die „Fuldaer Kinderhilfe Uganda“ lieferte Infos über deren Arbeit, beim Bündnis „Fulda stellt sich quer“ gab es neben Informationen auch T-Shirts mit Statements gegen Rechts.

Am Stand der „AWO-Pflegezentren“ konnten sich Besucher in Handarbeiten und Malen versuchen oder über die Altenpflegeschule informieren. Die „AWO.Community“ Bezirk Hessen-Nord) hatte ein Quiz zur „AWO“ und ein Glücksrad mitgebracht. Außerdem waren Informationstafeln über die Geschichte und das Leitbild der Arbeiterwohlfahrt aufgebaut. Und natürlich wurde die Möglichkeit zu Gesprächen ausgiebig genutzt – schließlich kamen viele das erste Mal mit der „AWO“ in Berührung oder sie hatten sich wegen Corona lange nicht gesehen.

Neben den Ständen und Mitmach-Aktionen auf dem Platz gab es auch ein Programm mit Musik und Tanz: Gruppen des Verein Harmonie beeindruckten mit bunten Tanzvorführungen. Die kleine Naomi Mulumba von der Fuldaer „Kinderhilfe Uganda“ bezauberte das Publikum mit ihrem Gesang. Musik gab es ebenfalls vom „Harmonie“ und von der Trommelgruppe des Bürgerzentrums Ziehers-Süd. Kinder aus der „AWO“-Kita Münsterfeld brachten eine kleine Darbietung. Besonders gefreut hat die Veranstalter der Auftritt des Jugendsymphonieorchesters der Musikschule der Stadt Fulda, das in großer Besetzung einen Tusch auf die Arbeit der „AWO“ gespielt hat.

Außerdem wurden von der „AWO Fuld“a produzierte Filme zum 75-jährigen Jubiläum vorgeführt, die die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Fulda sowie das Angebots- und Leistungsspektrum des Wohlfahrtsverbandes zeigen. Der Vorsitzende der „AWO Fulda“, Bernhard Lindner, eröffnete den Aktionstag mit einer kurzen Rede.

Viele der „AWO“-Ehrenamtlichen und -Mitarbeiter seien bestimmt froh, sich endlich mal wieder real zu sehen und nicht nur über Videokonferenzen. Jörg-Michael Scharf, Verbandsreferent „AWO Bezirk Hessen-Nord“, rief in einer kurzen Ansprache einige Anekdoten aus der Geschichte der „AWO Fulda“ ins Gedächtnis.

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