Ex-Außenminister Gabriel macht Wahlkampf in Fulda

Sigmar Gabriel beim Wahlkampf in Fulda.
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Sigmar Gabriel beim Wahlkampf in Fulda.

Der ehemalige SPD-Bundesvorsitzende, Außen-, Wirtschafts- und Umweltminister Sigmar Gabriel unterstützte die Fuldaer SPD-Landtagskandidaten Waschke und Ebert heute in Fulda.

Fulda - "Wir müssen den Menschen zuhören", sagte Sigmar Gabriel am heutigen Samstagvormittag auf dem Fuldaer Uniplatz. Im Wahlkampf war der ehemalige Vize-Kanzler, SPD-Bundesvorsitzende, Außen-, Wirtschafts- und Umweltminister mit dem Zug nach Fulda gereist, um Sabine Waschke und Philipp Ebert im Wahlkampf zu unterstützen.

Rund 300 Zuhörer hatten sich eingefunden, um der flammenden Rede Gabriels zu zuhören. Auch Fragen der Zuhörer waren erlaubt, die sich nicht nur auf hessische, sondern zumeist auf Bundesprobleme bezogen. Ein Fragesteller, der 125.000 Euro Straßenbaubeiträge zahlen soll, fragte danach, wie er sich verhalten solle. Er klage bereits dagegen. "Bleiben Sie dabei. Ihre Chancen dürften nicht schlecht stehen", riet Gabriel. Die Straßenbaubeitragssatzung sei in Ballungsgebieten mit vielen Anwohnern "nicht schlecht", aber auf dem Land müssten einzelne Grundstückseigentümer zu viel zahlen. Ein Anliegen der hessischen SPD im Wahlkampf ist die komplette Abschaffung dieser Gebühren.

"Demokratie ist nicht das Versprechen auf Fehlerfreiheit", so Gabriel. Auch die Politik mache Fehler. Dennoch: "Wir haben das beste Deutschland, das wir je hatten", rief Gabriel den Fuldaern zu. Man solle nicht nur von den 25 Prozent "Schreihälsen" in der Bevölkerung reden, sondern die 85 Prozent loben, die ihren Job gut machen.

"Gehen Sie zur Wahl und wählen Sie eine demokratische Partei, damit die Rechtspopulisten nicht soviele Prozent bekommen", sagte Gabriel.

Hier lesen Sie das Exklusiv-Interview mit Sigmar Gabriel.

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