Ex-DSDS-Star mit künstlerischen Kontakten nach Fulda

Ex-DSDS-Star Alexander Jahnke.

Alexander Jahnke belegte damals bei der „RTL“-Show „Deutsch- land sucht den Superstar” (DSDS) den zweiten Platz.

Fulda/Hannover - 2017 war das Jahr des künstlerischen Durchbruchs für den aus Hannover stammenden Alexander Jahnke: Damals belegte der inzwischen 33-Jährige bei der „RTL“-Show „Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) den zweiten Platz und erreichte mit seinem Lied „Halt alle Uhren an“ Rang 34 der deutschen Single-Charts. Nach seiner Zeit bei „DSDS“ trat Jahnke nicht nur als Hauptdarsteller beim Musical „Grease“ auf, sondern komponierte gemeinsam mit Ansgar Huppertz auch die Hymne „Dein Wind“ für die Vierschanzentournee.

Nach einem Intermezzo als Bäcker in Hannover, „um auf dem Boden zu bleiben und auch zwischen den Auftritten mal etwas ganz anderes zu machen“, wie er damals der „Bild-Zeitung“ veriet, ist der 33-Jährige nun wieder durchgestartet. Und dies mit tatkräftiger Unterstützung aus Fulda, genauer gesagt von Johannes Lowien aus dem Musikverlag und der Musikproduktion „songdesign“ in Lehnerz. Dort war im Übrigen auch die Sylt-Hommage „Und der Wind heult zärtlich“ entstanden, gesungen von Markus Schmitt. Mit diesem Lied hatte der frühere Frontmann von „Vorsicht Gebläse“ Anfang des Jahres in vielen Download- und Streamingportalen, bei „Youtube“sowie der „HR4“-Hitparade für viel Furore gesorgt („Fulda aktuell“ berichtete).

Johannes Lowien von „songdesign“ aus Lehnerz.

Nun also Alexander Jahnke: Der hatte in Lehnerz gemeinsam mit Johannes Lowien und Jan Laacks zunächst im April den Titel „Wieder dieses Lied“ aufgenommen, das über 100.000 mal bei „Spotify“ gestreamt wurde. Dieser Erfolg soll nun mit „Liebe kann alles“ ausgebaut werden, veröffentlicht am 18. September, erhältlich in allen Downloadstores und zu hören auf allen Streamingportalen. Wie heißt es doch dazu bei der Plattenfirma „DA Records“?: Das Lied sei ein „Statement für die Liebe und ein richtig romantischer Blockbuster fürs Herz!“ Das Musikvideo produzierte Jahnke in Eigenregie. Zusammen mit den beiden Social Media-Stars „Laura Marie“ und „Bene“ hat er den Song mit beeindruckenden Bildern untermalt, entstanden in Bensersiel an der Nordsee. Im Gespräch mit „Fulda aktuell“ äußert sich Jahnke zu diesem Lied und zu seiner Karriere, die einst als Leadsänger in der hannoverschen Punk-Rockband „Call Me Names“ begonnen hatte. In dieser Musikrichtung liegen auch die ersten Vorbilder wie „Die Ärzte“ und „Die Toten Hosen“ begründet, wie Jahnke schildert, der sich selbst als „Songwriter“ bezeichnet. Später seien es dann unter anderem „Silbermond“ und „Revolverheld“ gewesen sowie in der Folge besonders Max Giesinger, Wincent Weiss, Johannes Oerding oder auch Philipp Poisel („Den finde ich saugeil“), wobei er Wert darauf lege, dass bei Liedern Text und Melodie miteinander harmonierten. „Ein Song muss für mich Emotionen und das Leben widerspiegeln“, so der 33-Jährige. Starke Gefühle steckten beispielsweise in dem im April diesen Jahres veröffentlichten Lied „Wir sind bereit“, in dem er sich mit der tiefen Beziehung seiner Großeltern beziehungsweise der Trauer seines Opas auseinandersetze, nachdem die Oma gestorben war. Geschrieben und komponiert hat Jahnke das Lied zusammen mit Ansgar Huppertz. Die Zusammenarbeit mit „songdesign“ in Lehnerz basiere auf einem Zufall: „Im Internet hatte ich bei ,stage pool‘ eine Anzeige gefunden, mit der ein Schlagersänger gesucht wurde. Nun habe ich mich zwar nicht für einen solchen gehalten, dachte mir aber, dass ich nichts verlieren habe und mich bei ,songdesign‘ vorgestellt. Und, was soll ich sagen? Die Zusammenarbeit ist einfach genial“.

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